Archiv 2012

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15.12.12
von Hermann Kob:

Ulrike Klaus ist Vorsitzende DKBC-Jugend

Die Mutterstadterin seit März 2012 bereits kommissarisch im Amt wurde in Bamberg bei der DKBC-Jugendkonferenz einstimmig zur Vorsitzenden gewählt.
Ihr zur Seite stehen der Brandenburger Lutz Gutke als stellvertretender Vorsitzender und aus Berlin Thorsten Schwarz als Abteilungsleiter Sport.
Daß im DKBC die Jugendarbeit einen hohen Stellenwert hat dokumentierten mit ihrer Anwesenheit aus der Führungsspitze unter anderem Präsident Jürgen Franke, Cheftrainer Günter Doleschel und Sportdirektor Harald Seitz.
Nach den Glückwünschen und ersten Kontaktgesprächen zeigte sich Ulrike Klaus sehr erfreut, da ihr eine positive Zusammenarbeit zugesichert wurde.
Für uns ist wichtig sagte Ulrike Klaus, wir wollen nicht auf der Stelle treten uns weiterentwickeln und auch Neuerungen einführen. Dies wird sicherlich Diskussionen auslösen, in denen wir versuchen müssen das optimale herauszuholen. Festgeklopft ist bereits, dass die deutschen Jugendmeisterschaften 2013/2014 voraussichtlich in Baden über die 120er-Distanz aber ohne Punktewertung gespielt wird.
Ein Herzensanliegen für ist ein florierender Verkauf des DKBC-Kalenders, da der Erlös in die Jugendarbeit gesteckt wird.

 
In der Mitte Ulrike Klaus eingerahmt vom stellvertretenden Vorsitzenden
Lutz Gutke, Brandenburg (links) und Thorsten Schwarz, Abteilungsleiter Sport, Berlin (rechts).

 


07.12.12
von Hermann Kob:

Sandra Breyvogel bei WM-Sichtung

Im Rahmen der WM-Vorbereitung wird vom Deutschen Keglerbund Classic am Sonntag im Kegelcenter Mutterstadt ein Sichtungslehrgang für die U-18-Jugend durchgeführt.
Einzige Teilnehmerin aus Rheinland-Pfalz ist Sandra Breyvogel vom Tabellenführer der Rheinland-Pfalz-Liga SKC Monsheim. Die 16-jährige befindet sich aktuell mit einem 446er-Gesamtschnitt in der Ligaeinzelwertung auf Platz drei Ligaeinzelwertung.
Geleitet wird der Lehrgang von Margit Welker, Kaiserslautern, in ihrer Funktion als U-18-Nationaltrainerin.
Mit im Beobachterstab die kommissarische Vorsitzende Jugend Ulrike Klaus aus Mutterstadt.
 

08.10.12
von Hermann Kob:

Absturz für Rheinland-Pfalz

Beim 10-Ländervergleich mit Athletikwertung der U-18-Mannschaften des Deutschen Keglerbundes Classic
in Schönebeck erlebte das rheinland-pfälzische Aufgebot ein Waterloo. In der Gesamtwertung auf Platz neun mit der U 18 weiblich auf Platz acht und mit der U 18 männlich auf Platz zehn war ein sehr deprimierender Auftritt.
1. Hessen 3924,24 Punkte (3462 Kegel), 2. Bayern 3907,48 (3431), 3. Sachsen 3892,58 (3417), 9. Rheinland-Pfalz 3737,10 (3269) mit (3417), 9. Rheinland-Pfalz 3737,10 (3269) Jennifer Hensel 459,16 (394), Sandra Breyvogel 499,34 ((434), Alena Bimber 76 (76), Tessina Schaubruch 389,98 (330), Jaqueline Hensel 422,40 (361), Nils Nagel 486,10 (425), Florian Wagner 446,30 (399), Pierre Schulz 471,72 (424), Lukas Lamnek 486,10 (4526).
 

 04. / 05. / 06.10.12
von Hermann Kob:

Aktuell aus Banja Luka

Platz vier für ESV Pirmasens

Im kleinen Finale des NBC-Pokals in Banja Luka Rakoshegyi VSE - ESV Pirmasens 6:2 (10:14, 3391:3378) ist das ESV-Team um 13 Kegel hauchdünn an der Bronzemedaille vorbeigeschrammt.
Damit konnte die Mannschaft den Vorjahreserfolg nicht wiederholen. Mit ein Grund orakelte bereits vor der Abfahrt nach Banja Luka Nicole Winnecker sei gewesen, dass uns durch Verletzung von Anette Fernekeß und der Babypause von Kerstin Dietz eine konstant gute sechste Frau fehlt.
Beim Kampf um die Bronzemedaille überzeugte im Startpaar Nicole Winnicker, die alle Sätze gewann den Mannschaftspunkt holte und sogar dicht an die 600er-Marke herankam. Uschi Wetzel lief dem Rückstand aus dem ersten Satz hinterher so dass es am Ende trotz zweier Satzgewinne nicht zum Mannschaftspunkt reichte.
Beim Mittelpaar Melanie Wetzel und Jutta Gamm gingen beide Durchgänge nach einem 2:2-Stand jeweils knapp verloren. Im Schlußpaar dagegen war die Juniorinnennationalspielerin Vanessa Welker eine Bank während Marie Luise Weinkauff vor allen Dingen im letzten Satz zu nervös war und dadurch nur einen Satz gewinnen konnte. So spielten sie: Gabriele Rozsa-Drajko gegen Uschi Wetzel 1:0, 2:2 (551:534), Nora Sajermann gegen Nicole Winnecker 0:1, 0:4 (556:598), Annamarie Fodor gegen Melanie Wetzel 1:0, 2:2 (564:560), Agnes Harcos gegen Jutta Gamm 1:0, 2:2 (567:553), Anita Mehesz gegen Vanessa Welker 0:1, 1:3 (582:594), Edinja Timar gegen Marie-Luise Weinkauff 1:0, 3:1 (571:539).

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ESV Pirmasens spielt im NBC-Pokal um Platz drei

Gegner ist am Samstag, 6. Oktober das ungarische Team Rakoshegyi VSE. Die Hoffnungen den Einzug ins Finale zu schaffen mußte das von Trainer Klaus Dieter Wirth betreute ESV-Team gegen den kroatischen Vertreter
KK Zagreb-Zaboky (Kroatien) 5:3, 13:11 (3320:3269 Kegel) begraben. War es schon eine Riesenüberraschung, dass sich das deutsche Team im Feld der 11 Mannschaften bis in die Endrunde spielte sah es in der Qualifikationsbegegnung nach einer Riesenüberraschung aus. Erst in der Schlußphase wurden die Pirmasenserinnen knapp abgefangen. Als krasser Außenseiter gegen den Qualifikationsbesten in die Partie gegangen ging es mit einem 29-Kegel-Vorsprung und einer 3:1-Führung in den dritten Durchgang.
Diese tolle Ausgangsbasis schufen Nicole Winnecker gegen Tihana Cavlovic 1:0, 4:0 (573:548), Uschi Wetzel gegen Ana Augustinovic 0:1, 1:3 (542:555), Melanie Wetzel gegen Manda Kopecki 1:0, 2,5:1,5 (547:546), Vanessa Welker gegen Valentina Pavlakovic 1:0, 2:2 (557:549).
Im letzten Satz gelang es Jutta Gamm gegen Ines Hasic 0:1, 0,5:3,5 (543:566) und der Kombination Sarah Freyler/Anne Schätzlein-Thomas gegen Mateja Skupnjak 0:1, 1:3 (507:556) nicht den Erfolg festzuhalten.

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ESV Pirmasens beim NBC-Cup im Halbfinale


Mit einer tollen Leistung haben sich die ESV-Frauen beim NBC-Cup im bosnischen Banja Luka ins Halbfinale gespielt. Dies ermöglichten am zweiten Tag die elanvoll kämpfenden elanie Wetzel 529 Kegel (352/177), Jutta Gamm 538 und die Juniorinnen-Weltmeisterin Vanessa Welker 579 (367/211) mit einem souveränen Auftritt, nachdem am ersten Tag Uschi Wetzel 551, Sarah Freyler 535, Nicole Winnecker 581 sehr gute Vorarbeit leisteten. ,
Am heutigen Freitag geht es gegen den besten der Qualifikation Zagreb-Zaboky (Kroatien) um den Einzug ins Finale.


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ESV Pirmasens beim NBC-Cup auf Halbfinalkurs

Der ESV Pirmasens im Vorjahr auf dem dritten Platz ist in diesem Jahr im Feld der 112 Frauenmannschaften der einzige Vertreter des Deutschen Keglerbundes Classic. Nach der Halbzeit befindet sich das von Klaus Dieter Wirth betreute Team auf dem dritten Platz.
Der aktuelle Stad: 1. Zagreb (Kroatien) 1222, 2. Rakoshegyi (Ungarn) 1711, 3. ESV Pirmasens 1667 (Uschi Wetzel 551, Sarah Freyler 535, Nicole Winnecker 581), 4. Kamnik (Slowenien) 1659, 5. Schneegattern (Austria) 1636, 6. Blanko (Tschechien) 1618, 7. Porec (Kroatien) 1610, 8. Ankaran (Slowenien) 1603, 9. Belgrad /(Serbien) 1558, 10. Bihac (Bosnien-Herzegowina 1494, 11. Post Wien (Austria) 1477. Morgen spielen: Vanessa Welker, Jutta Gamm und Melanie Wetzel.



Link zu den Ergebnissen

 


 30.09.12
von Hermann Kob:

Alois Bernhard 80 Jahre
Symbolfigur des Keglervereins Rodalben ist Vorbild und zugleich ein guter Botschafter seiner Heimatstadt Rodalben

Alois Bernhard ein keglerisches Urgestein wird am Samstag, 6. Oktober 80 Jahre alt. Dies aber sieht man dem erfolgreichen Kegler, der sich noch als Trainer betätigt nicht an.
In den Jahren 1960 bis 1983 viermal Landesmeister der Herren und einmal bei den A-Senioren sowie 1983 Platz vier bei den Deutschen Meisterschaften sind seine herausragenden Erfolge. Dazu kommen aber noch 39 Einsätze in den siebziger Jahren im damaligen Bundesligateam des KV Rodalben sowie viele Titel bei den Bezirks- und Vereinsmeisterschaften. 1984 zwangen ihn gesundheitliche Gründe die Kugel aus der Hand zu legen. Bernhards Wissen ist aber auch heute noch gefragt. Als Trainer der Fortuna-Damen hat sich der Kegler-Pensionär große Verdienste erworben. Für Sportwartin Christa Ranscht ist dies eine tolle Sache, wie engagiert und vor allen Dingen auch zeitaufwändig sich Alois Bernhard als Trainer einbringt. Zusätzlich zum Training betreut er die Landesliga- Mannschaft bei allen Spielen und wenn möglich schaut er auch bei der zweiten Garnitur des öfteren vorbei. Ohne ihn sagt Christa Ranscht wären wir nicht so weit gekommen. Wir sind froh dass wir ihn haben. Der Höhenflug der Fortuna-Frauen vom Bezirk auf Landesebene ist untrennbar mit dem Können von Alois Bernhard verbunden. Zur Zeit Tabellenführer in der Rheinland-Pfalz-Liga II, dass macht echt Spaß sind sich Christa Ranscht und Alois Bernhard einig. 

 
Als Gründungsmitglied der Fortuna und des Keglervereins Rodalben ist der Jubilar noch einer der wenigen der alten Garde. Sein Können an der Kugel, seine Fairness, Bescheidenheit und Kameradschaft wurden von seinem Club Fortuna und dem Kegelverein Rodalben mit der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt.
Bereits 1976 zeichnete ihn der damalige Bürgermeister Paul Durm mit dem Wappenteller der Stadt Rodalben aus. Er sagte: ,,Für unsere Jugend ist dieser Sportsmann ein ideales Vorbild und für unsere Stadt ein guter Botschafter auf dem sportlichen Sektor, und es wäre um uns alle nicht schlecht bestellt, wenn es noch recht viele solcher Leitbilder gäbe.“
Im Rückspiegel betrachtet dazu der Jubilar, der die vergangene Zeit nicht missen möchte. Ich habe viel erlebt, viel erreicht und bin heute noch mit Leib und Seele dabei. Muß aber dazu sagen, dass dies ohne die große Toleranz meiner Frau Elsa nicht möglich gewesen wäre.
Begonnen hat diese faszinierende keglerische Laufbahn bereits in der Kindheit. Von seinem ´Vater mitgenommen auf die Kegelbahn war der Steppke fasziniert vom Spiel mit neun Kegeln und einer Kugel, die zudem damals noch von Hand aufgestellt werdem mußten. Obwohl er in dieser Zeit auch Fuß- und Handball spielte sowie bei den Leichtathleten schnupperte, fand er Kegeln weitaus faszinierender. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ein ganz große Gaudi erinnert sich der mittlerweile 80-jährige waren die Kegelabende mit den ,,Amis“ bei denen es immer hoch herging. Nach Gründung der Rodalber Stadtliga schloss er sich dem Club ,,Hol du ne“ Rodalben an. Seitdem sind 59 Jahre vergangen in denen der Jubilar viele Erfolge feierte und zu einem Aushängeschild des Rodalber Kegelsports wurde. Nachdem in den 50er-Jahren durch viele Neugründungen von Kegelvereinen das Kegeln nach den Regeln des Deutschen Keglerbundes in sportliche Bahnen gelenkt wurde, hieß es Abschied nehmen vom fröhlichen Treiben und den von den Kegeloberen verpönten unsportlichen Namen. So wurde aus ,,Hol du ne“ 1953 Fortuna Rodalben. Aus Spiel wurde Sport. In diesem fand und findet Alois Bernhard noch heute Erfüllung und ist quicklebendiger Beweis, dass man mit 80 noch lange nicht zum alten Eisen zählt.
 

 29.09.12
von Hermann Kob:
 
Karl Diendorf übernimmt den Liga-Cup

Ab sofort ist Karl Diendorf Pokalleiter der Sektion Classic und damit zuständig für die Durchführung des Liga-Cups. Der Wormser gehört in der Keglerszene im Prinzip bereits zum Inventar.
Da seine Eltern leidenschaftliche Sportkegler waren tauchte er er schon im jugendfrischen Alter von 15 Jahren in die Welt des Kegelns ein. In seinem Heimatverein SG Worms, dem seit dieser Zeit ununterbrochen angehört, war Karl Diendorf viele Jahre Vorsitzender. Seine sportliche Laufbahn mußte der leidenschaftliche Kegler 2005 wegen eines Bandscheibenvorfalles beenden. Der mittlerweile 57 Jahr alt gewordene Kegler ist seit 38 Jahren verheiratet hat zwei Kinder und zwei Enkel.
Im Dezember diesen Jahres beginnt in seinem Leben eine neue Ära. Nach 34 Jahren als kaufmännischer Angestellter in verantwortlicher Position bei Procter und Gamble beginnt der vorzeitige Ruhestand. Damit aber hat der Vorruheständler keine Probleme. Trotz des ausgefüllten Familienlebens hat er Zeit sich in der Sektion Classic im Ehrenamt zu engagieren.
Aktuell ist Karl Diendorf Schiedsrichterwart und Kassierer im Bezirk Vorderpfalz sowie in der Sektion Classic Mitglied im Rechtsausschuß und stellvertretender Schiedsrichterwart. Für dieses Engagement ehrte ihn der Landesfachverband im vergangenen Jahr mit der silbernen Verdienstnadel.
Ereichbar:
Telefon (06241) 2 84 28

 



 13.09.12
von Hermann Kob:
 
Wir stellen vor.  Unsere neue Geschäftsführerin

Frau
Doris Herrmann
Geboren am 2. Januar 1969 in Wiesbaden
Verheiratet seit 1997
2 Kinder (13 und 14 Jahre)
Wohnort: Sausenheim
Berufliche Ausbildung: Industriekauffrau
Hobbys: Aktiv bei den Sausenheimer Hexen
 

 02.09.12
von Hermann Kob:

Platz zwei für Rheinland-Pfalz

Beim Fünf-Ländervergleich der Frauen in Villingen-Schwenningen präsentierte sich die rheinland-pfälzische Auswahl in einer sehr guten Form. Mit 2771 Kegel belegte das Team hinter Hessen 2818 Kegel den zweiten Platz.
Dies so Delegationsleiter Günter Geibel, der über die kompakte Teamleistung voll des Lobes war, ist die bisher beste rheinland-pfälzische Platzierung in diesem Wettbewerb. Ganz hervorragend die amtierenden deutsche120er-Meisterin Franca Dormann, die mit 501 Kegel das beste Einzelergebnis aller fünf Mannschaften erzielte.
1. Hessen 2818, 2. Rheinland-Pfalz 2771 (Melanie Wetzel 438, ESV Pirmasens, Franca Dormann 501, Post Mainz, Martina Orth-Helbach 444, Schott Mainz, Birgit Herzog 414, Post Kaiserslautern, Jutta Gamm 495, ESV Pirmasens, Regina Kaiser 479, Schott Mainz), 3. Württemberg 2730, 4. Südbaden 2717, 5. Baden 2710.
 

Volles Haus, tolle Leistungen
beim 3. Claus-Hatzenbühler-Gedächtnisturnier

Dieses Turnier ausgerichtet von der Freizeitkeglervereinigung Ludwigshafen ist zugleich eine enorme Wertschätzung für den vor vier Jahren verstorbenen Claus Hatzenbühler, der als Gründungsmitglied der Freizeitkeglervereinigung und langjähriger Vorsitzender ein beispielloses Engagement an den Tag legte.
Ausgebucht bis auf den letzten Startplatz mit überwiegend sehr guten Ergebnissen war es auch sportlich ein voller Erfolg. Ganz toll fand es Birgit Hüther aus dem Organisationsteam, daß auch Mannschaften aus Baden und Südbaden teilnahmen. Der Wanderpokal im Teamwettbewerb der 33 Mannschaften wurde von der FZKV Südbaden 1818 Kegel erstmals nach auswärts entführt. Die Plätze zwei und drei belegten Blau Weiss Speyer II 1816 Kegel und Blau Weiss Speyer VII 1810 Kegel.
Im Paarlauf kamen die Sieger mit Justus Jäger/Rainer Panzer 941 Kegel, Blau-Weiß Weiss Speyer,
Rosi Sammet/Helmut Gundermann 919 Kegel, KC 85 Schifferstadt und Frank Lenz/Bruno Walther 917 Kegel, KC 85 Schifferstadt alle aus der Pfalz.
Den Tandemwettbewerb mit 21 Paaren nur ins Abräumen gewannen Conny und Uli Scherdel 299 Kegel von den Kegelfreunden Ludwigshafen vor Matthias Reichl/Rainer Panzer 297 Kegel und Hermann Heger/Rainer Knosp 291 Kegel, beide Blau Weiss Speyer.
Als kleines Schmankerl wurde für jedes Ergebnis über 450 Kegel ein Piccolo ausgegeben und das waren immerhin 42 Stück. Das beste Einzelergebnis mit hervorragenden 490 Kegel spielte Claus Hambsch von Blau Weiss Speyer. Als Glückspilze bei der Verlosung freuten sich Matthias Reichl von Blau Weiss Speyer über den Gewinn eines Flachbild-TV-Gerätes und Bianca Doll von ,,Bandenteufel“ Ludwigshafen über ein Handy. Im ebenfalls verlosten Gepäckset transportierte die südbadische Gewinnermannschaft den Pokal nach Hause.
 


 19.08.12
von Hermann Kob:

Sektionsversammlung
Die Sektionsversammlung im Oggersheimer Classic-Treff fand vor einer sehr mageren Kulisse statt. Dies ist eigentlich bedauerlich, da bei der Infoveranstaltung nach Gründung der Deutschen Kegler-Union Classic das Interesse bedeutend größer war.
Nach der Begrüßung durch den amtierenden Vorsitzenden Jürgen Dämgen erhoben sich die Anwesenden zum Gedenken ihrer verstorbenenen Sportkameradinnen und Sportkameraden von denen stellvertretend für alle Karl Hutzler, Josef Rinder und Hans Kupper genannt wurden. Nach Feststellung der Stimmberechtigten stand Punkt vier Aussprache zu den Berichten der Vorstandschaft, die bereits vorab im Internet einsehbar waren, auf der Tagesordnung. Nachdem diese positiv ausfielen bestand absolut kein Anlaß darüber zeitverschwendende Diskussionen vom Zaum zu brechen. Aus dem Bericht von Kassenprüfer Klaus Reiser ging hervor, dass die von Elisabeth Hatzenbühler geführte Kasse stimmt. Nach Entlastung der Vorstandschaft schlug die Stunde von Dr. Karl-Wilhelm Leonhard als Wahleiter. Da es für die Position des ersten Vorsitzenden keinen Gegenkandidat gab wurde Hans Jürgen Dämgen bei einer Enthaltung wiedergewählt. Dieser übernahm nun wieder die Stabführung und hatte keine Probleme, da bis auf Jörg Kreusel den zweiten stellvertretenden Vorsitzenden, alle wieder antraten und auch gewählt wurden. Trotzdem aber gab es bei den Wahlen einen prickelnden Höhepunkt als der zweite stellvertretende Vorsitzende gewählt wurde. Da mit Günter Geibel und Sebastian König zwei Sportkameraden kandidierten.
Durch diese Konstellation bedingt erfolgte eine schriftliche Abstimmung. Dies aber war zugleich eine Abstimmung über ,,alt oder jung“. Günter Geibel mit jahrzehntelanger Erfahrung fast schon ,,Berufsfunktionär“. Der Mainzer seit 1976 in den verschiedendsten Positionen unter anderem als Landessportwart, Sektionssportwart, Vorsitzender und Bezirkssportwart Rheinhessen und aktuell Vorsitzender des Rechtsausschusses des DKBC ein Schwergewicht an Erfahrung. Beim 26-jährigen Gegenkandidat begann der Einstieg in den Funktionärsbereich als Jugendsprecher. Im Bezirks Südwestpfalz schon mehrere Jahre zweiter Jugendwart und seit 2010 Vorsitzender des Keglervereins Rodalben, ein bemerkenswerter Aufstieg. Aus der Stichwahl
ging Sebastian König mit 37:16 Stimmen bei zwei Enthaltungen und einer ungültigen Stimme als klarer Sieger hervor. Dadurch konnte die Vorstandschaft erneut verjüngt werden und ist damit für die Zukunft weiter gut aufgestellt.
Nach Erläuterung des Sektionsbeitrages und Genehmigung des Haushaltes lag noch ein Antrag des TSV Schott Mainz vor. Diese aber muß, da es sich um rein sportliche Gesichtpunkte handelt an den Sportauschuß gerichtet werden.
 
Wahlen:
Jürgen Dämgen, 1. Vorsitzender,
Nicolai Bastian, stellvertretender Vorsitzender,
Sebastian König, stellvertretender Vorsitzender,
Elisabeth Hatzenbühler, Schatzmeisterin,
Karl Welker, Sportwart,
Margit Welker, Sportwartin,
Georg Römich, Seniorensportwart,
Klaus Dieter Wirth, Lehrwart,
Hermann Kob, Pressewart,
Birgit Hüther, Beauftragte für Freizeit- und Breitensport,
Hans-Jürgen Armbrust, Beauftragter für Leistungssport,
Klaus Reiser, Horst Wahl, Kassenprüfer
Thomas Kraus, Ersatz
Bestätigungen:
Bernhard Lißmann, Schiedsrichterwart
Hermann Bärmann, Jugendwart,
Christel Bach, Jugendwartin,
Bezirksvorsitzende
Herbert Striehl, Südwestpfalz
Hermann Bärmann, Westpfalz,
Günter Geibel, Rheinhessen,
Rolf Keller, Vorderpfalz.


Vorstandschaft von links nach rechts: Karl Welker, Hermann Kob, Christel Bach, Georg Römich, Elisabeth Hatzenbühler, ,,DIE NEUE" Doris Hermann, ab 1.
September Geschäftsführerin, Jürgen Dämgen, Sebastian König, Nicolai Bastin, Birgit Hüther, Hermann Bärmann, Claus Dieter Wirth, Bernhard Lißmann.

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19.08.12
von Hermann Kob:

"Vor der Saison"
Aktuelle Rundfrage Zu- und Abgänge, Kader, Meistertipp, Saisonziel


Rheinland-Pfalz-Liga Frauen
TSG Schwabenheim Sportwart Frank Weitzel Zu- und Abgänge: Keine Kader: Sarah Beitz, Lea Beitz, Denise Wannemacher, Tessina Schaubruch, Beate Peter, Heike Bauer, Elisabeth Kugler, Tatjana Kuchner, Birgit Nessler. Meistertipp: SKC Schifferstadt, KV Grünstadt
Saisonziel: Ligaerhalt.
ESV Pirmasens III Sportwartin Marie-Luise Weinkauff Abgänge: keine Zugänge: Sarah Freyler, Teresa Lehmann, beide KG Heltersberg, Alena Bimber, aus dem eigenen Nachwuchs. Kader: Sandra Rötschke, Martina Blancke, Michelle Krämer, Ann-Katrin Neu, Dorentina Citaku, Violetta Citaku. Sarah Freyler, Alena Bimber, Terese Lehmann Meistertipp: TSG Schwabenheim, SKC Schifferstadt Saisonziel: vorm mitspielen. Auf jeden Fall aber Mittelfeld.
TSV Carlsberg Sportwartin Andrea Hellman Zugänge: Ingrid Schreiner, Treue Freunde Worms, Christina Noll, KV Grünstadt. Abgang: Ramona Laub, KV Grünstadt. Kader: Sandra Diehl, Danica Müller, Andrea Hellmann, Nicole Schwab, Tanja Zimmermann, Steffi Laub, Ingrid Schreiner, Christina Noll. Meistertipp: SKC Schifferstadt, SG Mainz/Essenheim Saisonziel: Ligaerhalt.
SKC Schifferstadt Sportwartin Hannelore Neumann Zu- und Abgänge keine Kader: Hannelore Neumann, Gabriele Mayer, Christiana Fahrnbach, Anke Klein, Angelina Schwab, Miriam eiser, Alisa Trillich, Ulrike Hauptmann. Meistertipp: schwer abzugeben
Saisonziel: Platz im Mittelfeld.
Post SG Kaiserslautern Sportwartin Christel Bach Zugänge: Lydia Bechberger, Kriemhild Lorsch, Manuela Bäcker, KSV Landstuhl.
Abgang: Sandra Klein, Ziel unbekannt. Kader: Birgit Herzog, Birgit Müller, Carmen Rahm. Elwira Leuschner, Helga Reimann-Schulz, Manuela Brando, Manuela Bäcker, Lydia Bechberger, Christel Bach.  Meistertipp: SKC Monsheim Saisonziel: nicht absteigen.
TSG Haßloch Sportwartin Bianca Gerbes Abgang: Renate Armbrust, SV Senftenberg Zugang: Stephanie Gebhardt Kader: Carmen Dunker, Stephanie Gebhardt, Bianca Gerbes, Gabi Kleinod, Anita Reichenbach, Regine Reiland, Tanja Röther, Sara Steidel.
Meistertipp: TSG Haßloch, ESV Pirmasens III Saisonziel: Top 3.
SKC Offstein Sportwartin: Giesela Wägner Zu- und Abgänge: keine Kader: Bettina Held, Sabine Held, Stefanie Held, Melanie Schmitz, Karin Metzmann, Gusti Emmert, Giesela Wägner, M. Vietze Meistertipp: KV Grünstadt Saisonziel: Platz fünf
SKC Monsheim Sportwart: Heinz Hollstein Zugänge: keine Abgänge: Ellen Wilczek, Jasmin Völpel, Maike Hollstein  ( Karriere beendet)
Aktueller Kader: Ute Maier, Martina Appelmann, Martina Breyvogel, Sandra Breyvogel, Gabi Kraus, Alexandra Ernst, Nina Lipka, Sigrid Lipka, Yvonne Schweizer, Nadine Stumpf, Elke Dobberstein, Jutta Hollstein Meistertipp: 1. SKC Offstein Saisonziel: Ligaerhalt
KV Grünstadt (Aufsteiger) Sportwartin: Andrea Buch Zugang: Ramona Laub, TSV Carlsberg Abgänge: keine
Kader: Ronja Hafke, Jessioca Link, Simone Hartner, Sabrina Armbrust, Kasia Mundzia, Isabelle Wägner, Jana Lena Hafke, Renate Kaltenbronn, Ramona Laub. Meistertipp: SKC Monsheim Saisonziel. Meister
SG Mainz/Essenheim Sportwart: Christian Niebergall Ab- und Zugänge: keine Kader: keine Angaben Meistertipp: keine Angaben
Saisonziel: auf jeden Fall einen der drei ersten Plätze belegen

Rheinland-Pfalz-Liga II Frauen
Post SV Ludwigshafen II Sportwartin Arifa Brendel Abgänge: keine Zugang: Angelika Tarvernier, VT Frankenthal  Kader: Evi Springmann, Kirsten Neber, Hilde Seeber, Ingrid Kreutzer, Erika Bolz, Sabina Reiser, Angelika Travernier. Meistertipp: KV Mutterstadt II
SG Dellfeld/Zweibrücken
Sportwart Michael Rieder Abgang: Elisa Ahlheim, hört berufsbedingt auf Zugang: Franziska Schlachter, eigene Jugend Kader: Bettina Kennel, Ute Köckritz, Margit Körner, Birte Lauer, Elena Lauer, Tanja Morschel, Ursula Pick, Kerstin Preyer, Ramona Ramus, Renate Rothhaar, Marianne Ruble, Franziska Schlachter, Ingrid Schneider, Astrid Spies, Carina Wendel, Marion Woll
Meistertipp: schwer zu sagen, tippe auf Fortuna Rodalben
Saisonziel: Nachdem mit Elisa Ahlheim unsere beste Spielerin fehlt wird es für uns eine schwierige Saison. Hoffentlich haben wir nichts mit dem Absteig zu tun und landen im Mittelfeld.
KV Mutterstadt II Sportwartin Monika Wittermann Zugänge keine  Abgang: Michaela Biebinger, TuS Gerolsheim  Kader: Manuela Drescher, Virtudes Kuhn, Elke Mäurer, Gisela Pätzhold, Christine Roos, Ulrike Stephan, Elke Ungermann, Cornelia Zillmann Meistertipp:
Saisonziel: Ligaerhalt
SG Miesau/Brücken II Sportwartin Monika Hirsch Zu- und Abgänge: keine Kader: Heidrun Salamucha, Lieselotte Bauerfeld, Anita Kaiser, Regina Hermann, Regine Michel, Ingrid Weis, Natascha Zabel Meistertipp:  Saisonziel: Ligaerhalt
FV Zweibrücken Sportwartin Jutta Schmidt Zu- und Abgänge: keine Kader: Anne-Kathrin Lehberger, Helga Eschenbaum, Gisela Haas, Petra Brennemann, Anna-Lisa Schultz, geb. Wenz, Katrin Schmitt, Jutta Schmitt Meistertipp: keine Angabe Saisonziel: Platz im Mittelfeld (5 bis 7) dürfte realistisch sein
Fortuna Rodalben Sportwartin Christa Ranscht Zu- und Abgänge keine Kader: Patsorn Striehl, Claudia Amrell, Monika Martin, Laura Martin, Regina Lukas, Gaby Bärmann, Ampha Kohl, Katharina Coressel, Christa Ranscht  Meistertipp: TSV Schott Mainz II Saisonziel: Guter Platz im Mittelfeld
TSG Haßloch II (Aufsteiger) Sportwartin Bianca Gerbes Keine Zu- und Abgänge Kader: Heike Armbrust, Carmen Dunker, Nadine Gauweiler, Alice Hauck, Regine Reiland, Ann-Kathrin Roth, Christa Schmitt, Lissy Tzschentke, Jutta Uhrich,  Meistertipp: KV Mutterstadt II, TSG Haßloch Saisonziel: Top 3.
TSV Schott Mainz II (Absteiger) Sportwartin Martina Orth-Helbach Abgänge: keine Zugang: Doina Ana Westermann, Komet Wiesbaden
Kader: Brita Bethke, Birgit Feldmann, Evelin Greilich, Claudia Orth, Nicole Schreiner, Andi Wonneberg, Doina Ana Westermannm, Erika Gerhard Meistertipp: KV Mutterstadt Saisonziel: unter den ersten fünf.
Komet Rodalben (Aufsteiger) Sportwartin Cornelia Auer Zu- und Abgänge: keine Kader: Karin Ackermann, Cornelia Auer, Nicole Cronauer, Michelle Hecht, Ute König, Sabrina Klantke, Silvia Timpe, Bettina Walnsch Meistertipp: TSV Schott Main II, KV Mutterstadt
Saisonziel: Ligaerhalt.

TSG Kaiserslautern II (Aufsteiger) Keine Angaben 1. Anfrage 22. Juli, 2. Anfrage 1. August

 


31.07.12
von Hermann Kob:


Mit freundlicher Genehmigung der RHEINPFALZ Lokalredaktion Ludwigshafen
 

30.07.12
von Hermann Kob:

"Vor der Saison"
Aktuelle Rundfrage Zu- und Abgänge, Kader, Meistertipp und Saisonziel

Rheinland-Pfalz-Liga Männer

SG Dellfeld/Zweibrücken
Sportwart Dominic Raquet Abgang: Stefan Sprengard, passiv Zugang: Hans-Jürgen Weber, SG Contwig-Rimschweiler Kader: Horst Köckritz, Reiner Ahlheim, Jörg Dietz, Karsten Dietz, Roland Ziliox, Jürgen Münchow, Hans-Jürgen Weber, Dominic Raquet, Thomas Klein Meistertipp: TSV Schott Mainz, TSG Kaiserslautern II Saisonziel: Soweit wie möglich vorn mitmischen um uns am Ende der Saison auf Platz eins bis drei wiederzufinden.
KV Grünstadt Sportwart Martin Steuerwald Abgang: Oliver Tisch, SKC Monsheim Zugang: Roland Bodes, TuS Gerolsheim Kader: Richard Hafke, Christian von Krog, Thomas Hartig, Roland Bodes, Martin Steuerwald, Ralf Buch, Sven Hien, Timo Fingerle, Fabian Buch Meistertipp: TSG Kaiserslautern II Saisonziel: vorderes Mittelfeld
TSG Kaiserslautern II Sportwart Andreas Dietz Abgang: Nicolai Bastian, KSG Zweibrücken Zugang: Sascha Henninger, Barbarossa Kaiserslautern Kader: Christian Engel, Wilfried Halfmann, Sascha Henninger, Daniel Hitzke, Florian Heil, Pascal Kappler, Christian Klaus, Markus Wagner, Wolfgang Heß Meistertipp: SG Dellfeld/Zweibrücken, TSG Kaiserslautern II
TSV Schott Mainz Sportwart: Peter Gerhardt Abgänge: keine Zugänge: Frank Bächstädt, Walter Heinz, beide Post SV Mainz Kader: Frank Bächstädt, Michael Emrath, Stephan Gerhardt, Walter Heinz, Christian Jakobs, Dieter Kaiser, Martin Müller, Stefan Wenig, Jürgen Winter, Peter Gerhardt Meistertipp: SG Dellfeld/Zweibrücken Saisonziel: um die Meisterschaft und Aufstieg mitmischen
SG Mainz/Essenheim Sportwart Christian Birkheimer Zu- und Abgänge: keine Kader: Reinhard Brunn, Marcus Dillmann, Jürgen Hinderlich, Kevin Pretsch, Andreas Schulz, Michael Stürmer, Markus Zech, Christian Birkheimer Meistertipp: SG Dellfeld/Zweibrücken Saisonziel: Platz 1 bis 3
SKC Mehlingen Sportwart Mario Dietz Zu- und Abgänge: keine Kader: Andreas Rahm, Christian Rahm, Sascha Rau, Marc Rahm, Lutz Wagner, Daniel Matheis, Mario Dietz, Stefan Bernhart, Roland Janke, Markus Simon, Helmut Ringle. Meistertipp: TSG Kaiserslautern II, SG Dellfeld/Zweibrücken Saisonziel: Gesichertes Mittelfeld. Hoffentlich auswärts ein paar Punkte mehr
SG Rapid Pirmasens Sportwart Andreas Jann Abgänge: Sascha Wetzel, Marco Göller, beide KSC Zweibrücken, Steven Maurer, Komet Rodalben Zugänge: Jürgen Kubsda, Bernd Thomas, beide Ex-SG AN/PSV Thaleischweiler Kader: Eckhard Göller, Frank Hiestand, Gerhard Marko, Wolfgang Metzger, Thomas Wetzel, Andreas Jann, Jürgen Kubsda, Werner Weber, Florian Semmler Meistertipp: TSG Kaiserslautern II, SG Dellfeld/Zweibrücken
SG Neustadt/Hassloch (Aufsteiger) Sportwart Christian Mattern Abgang: Hans-Jürgen Armbrust, SV Senftenberg, 3. Bundesliga Ost (berufsbedingt) Zugang: Michael Peroutka, Post SV Saarbrücken (Schere) Kader: Tobias Ams, Frank Billian, Christian Eichhorn, Hans-Peter Grohe, Christian Mattern, Karl-Heinz Nied, Michael Peroutka, André Sadrinna, Mario Schwinge, Harald Stoner Meistertipp: TSG Kaiserslautern II, TSV Schott Mainz, SG Dellfeld/Zweibrücken Saisonziel: Mittelfeldplatz
KSG Zweibrücken (Aufsteiger) Abgänge: keine Zugänge: Sascha Wetzel, Marco Göller, beide Rapid Pirmasens Kader: Thorsten Machura, Volker Teucke, Pascal Schlag, Kai Zimmermann, Sascha Wetzel, Marco Göller, Jürgen Justus, Nicolai Bastian, Christof Ebersold Meistertipp: TSG Kaiserslautern II Saisonziel: Platz fünf oder sechs
SG Bobenheim-Roxheim/Mundenheim Sportwart: Gerhard Gebhard Abgänge: Rolf keller jr., Post SV Ludwigshafen
Zugänge: Ingo Geiger, KV Grünstadt, Csukovies Gabor, Ungarn Kader: Andreas Gumbrecht, Csukovies Gabor, Gerhard Gebhard, Michael Hoffmann, Rainer Reinle, Rüdiger Kassens, Rolf Keller sen., Gerhard Scherdel, Martin Lehr. Meistertipp: Die beiden Aufsteiger SG Neustadt/Haßloch oder KSG Zweibrücken Saisonziel: Dem Abstieg entrinnen

Rheinland-Pfalz-Liga II Männer
SKK Kusel
Sportwart Franz Ritsert Abgang: Ludwig Bäcker. Zugänge: Kai Jung, Post Kaiserslautern, Marco Bäcker, KSV Landstuhl. Kader: Peter Rapp, Dieter Königstein, Matthias Resch, Thomas Schwab, Konrad Rauch, Franz Ritsert, Kai Jung, Marco Bäcker, Klaus Schwab. Meistertipp: KSC Pirmasens Saisonziel: Abschluß zwischen Platz zwei und fünf.
KSC Pirmasens Sportwart Nicolas Matheis Abgänge: keine Zugänge: Michael Wagner, TuS Gerolsheim, Marcel Bachert, GH Eppenbrunn, Timo Wirth, Heinrich Kalisch, Christian Holzer. Kader: Nicolas Matheis, Markus Stephan, Uwe Bernhardt, Michael Wagner, Eduard Hildebrand, Dominik Müller, Harry Bischoff. Meistertipp: Post SV Ludwigshafen II Saisonziel: Platz eins bis drei.
GH Ockenheim Sportwart Heribert Schumacher Zugänge: keine Abgang;: Heiko Erhard, TSG Schwabenheim Kader: Bernd Biebesheimer, Stefan Brendel, Rafael Bungert, Gerhard Hunger, Mathias Mathew, Markus Nessler, Alexander Reckert, Helmut Schitthof, Heribert Schmacher, Hans-Jürgen Stöhr. Meistertipp: TuS Gerolsheim II Saisonziel: Ligaerhalt.
TuS Gerolsheim II Sportwart Jürgen Staab Zugänge: Karoly Marton, TSV Sandhofen, Udo Fetzer, KSV Bürstadt Abgänge: Michael Wagner, KSC Pirmasens, Rüdiger Ringelspacher, SKC Monsheim, Roland Bodes, KV Grünstadt Kader: Albert Brunner, Michael Dobberstein, Alain Karsai, Jürgen Nickel, Karoly Marton, Udo Fetzer, Dieter Staab, Frank Steffen. Meistertipp: KSC Pirmasens Saisonziel: Platz drei.
KV Mutterstadt II Sportwart Rainer Perner Zu- und Abgänge: keine Kader: Jürgen Puff, Thorsten Renner, Michael Deckert, Wolfgang Schöpe, Jürgen Latz, Kurt Freiermuth Meistertipp: KSC Pirmasens Saisonziel: Platz im Mittelfeld
Post SV Ludwigshafen II Sportwart Sven Göhlich Abgänge: keine Zugänge: Patrick Mohr, SKC Altlußheim, Rolf Keller jr., SG Bobenheim-Roxheim/Mundenheim Kader: Eddi Schulz, Janis Kapagiannidis, Matthias Plocher, Christina Heimlich, René Böhme, Rolf Keler jr., Peter Barth, Jürgen Dämgen, Alexander Kreutzer, Christopher Lisseck. Meistertipp: TuS Gerlasheim II, KSC Pirmasens Saisonziel: Platz eins bis drei
KF Sembach (Aufsteiger) Sportwart: Michael Schäfer Abgänge: Keine Zugang: Joachim Schwehm, Barbarossa Kaiserslautern Kader: Matthias Tiedemann, Markus Tiedemann, Andreas Rügheimer, Samuel Matthias, Joachim Schwehm, Thomas Eichenauer, Michael Schäfer, Uwe Heiden, ab November U-18-Spieler Lukas Lamnek. Meistertipp: keiner Saisonziel: Ligaerhalt.
KSV Kuhardt II (Aufsteiger) Sportwart Thomas Wingerter Zu- und Abgänge: keine Kader: keine Angabe Meistertipp: keine Angabe Saisonziel: Mittelfeld
Komet Rodalben (Aufsteiger) Sportwart Dietmar Ulmer Abgänge: keine Zugänge: Steven Maurer, Rapid Pirmasens, Erwin Christ, EX-SG AN/PSV Thaleischweiler Kader: Michael König, Sebastian König, Rudi Nothof, Steffen Kölsch, Holger Benoit, Patrick Benoit, Dietmar Ulmer, Otto König, Harry Hasic, Wolfgang Stephan. Meistertipp: KSC Pirmasens, TuS Gerolsheim II Saiosnziel: Ligaerhalt
KG Heltersberg Sportwart: Frank Adrian Zugänge: keine Abgang: Oliver Weber, SG Fortuna Rodalben Vorläufiger Kader: Frank Adrian, Thomas Hildebrandt, Patrick Reichert, Christian Rösel, Wolfgang Vatter, Stefan Wolf, Michael Wolf, Artur Zumbach. Meistertipp: KSC Pirmasens, TuS Gerolsheim II Saisonziel: vorn mitspielen
 


18.07.12
von Hermann Kob:

Drei Medaillen für den KV Mutterstadt
Sensationell gestaltete die KV-BSG Mutterstadt ihren Auftritt bei den deutschen Classic-Kegel-Meisterschaften des Behindertensportverbandes in Wiesbaden. Deutscher Meister mit der Mannschaft sowie die deutsche Meisterschaft im Einzel durch Armin Kuhn sowie Platz drei und damit die Bronzemedaille für Jürgen Latz waren eine tolle Ausbeute. Dazu kommen noch drei Platzierungen unter den Top-Ten. Stätte des Triumphs das Kegelcenter Wiesbaden in dem der rheinlandpfälzische Landesmeister KV-BSG Mutterstadt (2640 Kegel) mit Armin Kuhn (479 Tagesbestleistung), Egon Borné (436), Kurt Freiermuth (440), Jürgen Latz (419), Rainer Gerach (463), Matthias Resch (403), Armin Kuhn (479 Kegel) vor BSV Weiden (2615) und BVSV Bautzen (2599) als deutscher Meister von der Bahn ging. Mit einem Mutterstadter Doppelerfolg Meistertitel für Armin Kuhn (477) und Platz drei für Jürgen Latz (438) ging der Wettkampf in der Seniorenklasse 2 zu Ende. Platziert haben sich Seniorenklasse 4: 4 Egon Borné (418), 7. Kurt Freiermuth (409). Seniorinnen: 8. Monika Wittmann (374).
 

Von links nach rechts: Egon Borné, Kurt Freiermuth, Jürgen Latz, Monika Wittermann, Armin Kuhn, Werner Koch, Matthias Resch
Knieend: Giovanni Uselli, Rainer Gerach


Bericht v.
Monika Wittermann

18.07.12
von Hermann Kob:

Karl Welker kommissarischer Spielleiter Pokal


Karl Welker, Kaiserslautern, wurde rückwirkend zum 1. Juli 2012 vom Deutschen Keglerbund Classic als kommissarischer Spielleiter Pokal eingesetzt. Auslöser war der Rücktritt von Thomas Speck. Dieser steht beim Bundesligisten SG Ettlingen, der sich für die neugegründete Deutsche Classic Union entschieden hat als Sportwart in der Verantwortung was mit einer Funktion im Konkurrenzverband nicht vereinbar ist. Für Karl Welker bereits stellvertretender Sportdirektor im DKBC mit Pokalerfahrung im Landesfachverband Rheinland-Pfalz Kegeln Classic ist dies bis zu den Neuwahlen lediglich eine vorübergehenden Überbrückung.
 

27.06.12
von Hermann Kob:

Sensationell: Franca Dormann mit Goldmedaille! Uwe Köhler mit Bronzemedaille!

Bei den deutschen Meisterschaften 120 Wurf in Augsburg war der Durchmarsch von Franca Dormann bei den Frauen die absolute Überraschung. Auf Platz acht mit 554 Kegel gerade noch so ins Viertelfinale gerutscht sorgte die Mainzerin für den ersten Knaller. Sie setzte sich im Viertelfinale gegen Ute Hintze vom SKV Losch (552:520) aus dem DKBC-Nationalkader mit 3:1 Satzpunkten und der bedeutend besseren Kegelausbeute klar durch. Die zweite Hürde im Halbfinale gegen Sylvia Bär (531:494, 3:1) wurde ebenfalls klar übersprungen.
Im nun entscheidenden Finale gegen Jeanette Thiele vom KSV Grüna (532:505) ging es wesentlich enger zu da jede Spielerin zwei Sätze gewann. Trotzdem aber reichte es mit 27 Kegel mehr zum vielumjubelten Titel. Dies war für die Spitzenspielerin des Rheinland-Pfalz-Liga-Meisters Post SV Mainz in der Ligaeinzelwertung auf Platz ein faszinierender Saisonabschluß. Nach dem dreifachen Sturmlauf total erschöpft sagte die überglückliche Meisterin: „Dies ist der bisher größte Erfolg für mich. Die Belastungen mit zwei Mal 120 Wurf pro Tag waren schon sehr hoch, zudem war es an beiden Tagen sehr warm.“

Für die zweite Überraschung auch aus rheinland-pfälzischer Sicht sorgte Uwe Köhler vom Bundesligisten TuS Gerolsheim mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Dies war für den Gerolsheimer ebenfalls ein Riesenerfolg.Den Grundstein zu der imponierenden DM-Premiere legte Uwe Köhler in der Qualifikation, die er entgegen seinen im Vorfeld geäußerten Befürchtungen locker überstand. Mit 566 Kegel auf Platz zwei hinter Titelverteidiger Torsten Reiser 598 vom Meister der 120er-Bundesliga Rot-Weiß Zerbst zog Köhler ins Viertelfinale ein. Nachdem auch diese Hürde gegen das Nationalkadermitglied Torsten Gutschalk von Nibelungen Lorsch 557:548 Kegel (2:2 Satzpunkte) genommen war stand der Gerolsheimer im Halbfinale. In diesem gegen Michal Straub von Nibelungen Lorsch und ebenfalls im Nationalkader lief es genau umgedreht. Nach Satzpunkten 2:2 pari hatte Straub am Ende mit 563:551 Kegel die höhere Trefferquote und gewann. Kurz vor Schluß in dieser Auseinandersetzung hatte ich einen kleinen Vorsprung und das Finale war zum Greifen nah, sagte Uwe Köhler.Dann aber hatte ich plötzlich keinen Saft mehr in den Beinen und der spätere deutsche Meister Michael Straub zog knapp an mir vorbei.

Für Nationalspielerin Vanessa Welker und Teamkollegin Melanie Wetzel vom Bundesligisten ESV Pirmasens gingen die deutschen Meisterschaften im Viertelfinale zu Ende. Die U-23-Nationalspielerin Vanessa Welker schaffte im Feld der 22 Starterinnen mit 549 Kegel zwar den Einzug in das Viertelfinale. In diesem scheiterte sie hauchdünn mit 586:589 Kegel im Duell zweier Weltmeisterinnen an Raphaela Kummer vom SKV Ingolstadt. Für Melanie Wetzel mit 550 Kegel qualifiziert war im Viertelfinale gegen Nationalspielerin Saskia Seitz vom KV Liedolsheim 563:537 ebenfalls Endstation.

Bei den Herren überstand Rainer Perner vom Zweitbundesligisten KV Mutterstadt mit 573 auf Platz elf die Qualifikation und zog ebenfalls in Viertelfinale ein. Dort gab es gegen Nationalspieler Torsten Reiser mit 608:572 Kegel kein weiterkommen.

Letztendlich blieb auch Nicolas Matheis vom KSC Pirmasens mit 568 bei der U 23 qualifiziert gegen Lars Heinig, KKV Greiz mit 540:568 auf der Strecke.

In der Qualifikation scheiterten bei den Frauen Titelverteidigerin Manuela Fetzer (11./536) vom Post SV Ludwigshafen, Martina Orth-Helbach (10./536) vomTSV Schott Mainz, Andreas Rahm (17./532) vom SKC Mehlingen bei den Junioren sowie Steffi Weislogel (16./517) vom KSV Thaleischweiler-Fröschen.
 


 


 


24.06.12
von Hermann Kob:

Sektionsjugendtag
Der Sektionsjugendtag des Landesfachverbandes Rheinland-Pfalz eV. Kegeln Sektion Classic in Rodalben ging ohne größere Diskussionen über die Bühne.
Besonders erfreulich die sehr gute Bilanz bei den deutschen Meisterschaften in Wiesbaden.
Dort präsentierte sich der rheinland-pfälzische Nachwuchs in den Einzeldisziplinen mit fünf Medaillen in Topform.
Sie wurden von der deutschen Meisterin Lisa Frühwein vom TSV Schott Mainz und Jaqueline Hensel von der KG Heltsersberg auf Platz drei bei U 18 weiblich sowie mit dem dreifachen Erfolg bei der U 14 weiblich durch die deutsche Meisterin Stefanie Held vom SKC Offstein, Vanessa Rauch vom KC Rülzheim auf Platz zwei und Janine Wolf von der KG Heltersberg auf Platz drei geholt. Dazu kamen noch die vier Platzierungen im Finale von Thomas Hartig (8.), KV Grünstadt, Sandra Breyvogel (7.), SKC Monsheim bei der U 18 sowie Tobias Bethge (11.), VT Frankenthal und Alena Bmber (7.), KV Pirmasens bei der U 14. Dies ist zugleich Beweis für eine sehr gute zielorientierte Jugendarbeit.
Weniger erfreulich dagegen die Teilnahme mit nur 12 Vertretern von 35. Dies veranlaßte den Sektionsjugendwart zur Feststellung: "entweder sind die nicht Anwesenden mit unserer Arbeit zufrieden oder aber haben kein Interesse."
Nachdem die Ressortberichte keinen Anlaß zu Kritik gaben wurden sie reibungslos durchgewinkt. Bei den Wahlen wurde die Doppelspitze Hermann Bärmann und Christel Bach einstimmig wieder gewählt. Neue Jugendsprecherin ist Jennifer Hensel von der KG Heltersberg. Nach wie vor aber obwohl Hermann Bärmann sagte: ,,wir blicken hoffnungsvoll in die Zukunft“ besteht Anlaß zur Sorge, da
sich die Reihen im Nachwuchsbereich immer weiter lichten.
 

17.06.12
von Hermann Kob:
 
DM Senioren und Seniorinnen:
Keine Medaille - aber zwei Achtungserfolge
Uschi Wetzel Landesmeisterin der A-Seniorinnen vom Kegel-Bundesligisten ESV Pirmasens hat sich bei den deutschen Meisterschaften in München zwar sehr gut in Szene gesetzt konnte aber trotzdem keine Medaille gewinnen. Nach dem hervorragenden Auftritt in der Qualifikation am Samstag befand sich die Pirmasenserin mit 477 Kegel auf Platz fünf und war damit nur 2 Kegel schlechter als die Drittplatzierte Staude (478) aus Thüringen. Platz eins und zwei aber lagen nach Abschluß der Qualifikation schon in weiter Ferne. Gegenüber Rosenhahn und Bühler (je 491) war der Rückstand zu groß. Im Finale am Sonntag mit 411 (Gesamt 918) endete für die Landesmeisterin ihr vierter DM-Start auf Platz neun. Damit aber hat Uschi Wetzel zur Grundzuteilung für den Landesverband einen zusätzlichen Startplatz geholt.
Vizelandesmeisterin Gabi Meyer vom KV Schifferstadt hat sich bei ihrer DM-Premiere achtbar aus der Affäre gezogen. Auf Platz 15 mit 449 Kegel fehlten nur sieben Kegel zum Einzug ins Finale dabei. Landesmeister Armin Kuhn 456 Kegel (19.) vom KV Mutterstadt bei den A-Senioren sowie
Lutz Wagner 424 Kegel (23.) vom SKC Mehlingen bei den B-Senioren und Evelin Greilich (430) vom TSV Schott Mainz bei den B-Seniorinnen haben das anvisierte Ziel im Finale dabei zu sein nicht erreicht.
 
U-18-Ländervergleich mit negativer Bilanz
Beim U-18-Ländervergleich in Offenbach-Bürgel gelang es den Auswahlen von Rheinland-Pfalz nicht an den vorjährigen Erfolg Sieger in der Gesamtwertung sowie mit der Mannschaft U 18 männlich und auf Platz zwei mit der Mannschaft U 18 weiblich anzuknüpfen.
Es war so der enttäuschte Sektionsjugendwart Hermann Bärmann sehr bescheiden. Einzige Lichtblicke Lukas Lamnek 450 Kegel und Platz drei im Tandem-Sprint durch Sandra Breyvogel und Philipp Braun.
Endstand. 18 weiblich: 1. Hessen 1768, 2. Württemberg 1756, 3. Bayern 1755, 4. Thüringen 1722, 5. Rheinland-Pfalz 1702 (Sandra Breyvogel 421, Monsheim, Lea Beitz 419, Schwabenheim, Nina Lipka 428, Monsheim, Tessina Schaubruch 434, Mainz), 6. Baden 1692. U 18 männlich: 1. Bayern 1960, 2. Hessen 1789, 3. Baden 1751, 4. Thüringen 1734, 5. Rheinland-Pfalz 1727 (Philipp Braun 428, Kuhardt, Nico Zschuppe 431, Kaiserslautern, Lukas Lamnek 450, Sembach, Timo Fingerle 418, Grünstadt), 6. Württemberg 1681.
 

16.06.12


Mit freundlicher Genehmigung der RHEINPFALZ Lokalredaktion Pirmasens - Herrn Martin Seebald
 


11.06.12
von Hermann Kob:

DM keine Medaille - aber Achtungserfolge
Für die dreifache Medailliengewinnerin Vanessa Welker bei den U-23-Weltmeisterschaften in Bautzen vom Bundesligisten ESV Pirmasens endeten die deutschen Meisterschaften in Villingen ohne Medaille. Nach der Qualifikation 457 Kegel ohne Fehlwurf auf Platz sechs nur 15 Kegel hinter der Drittplatzierten Linda Arit 472 vom KV Löbau reichte es im Finale mit 452 lediglich zu einer leichten Verbesserung auf Platz sechs.
Katrin Barz, das As des Rheinland-Pfalz-Ligisten TSG Kaiserslautern stand kurz vor einer Sensation. Mit 489 Kegel im 24er-Feld der nationalen Elite nach der Qualifikation mit 489 Kegel ohne Fehlwurf auf Platz eins den Sprung ins Finale geschafft und damit auf Medaillenkurs war dies eine tolle Leistung. Nach diesem kräftezehrenden Auftritt fehlten am Sonntag im Finale Kraft und Konzentration. Mit 433 war der Ergebnisunterschied gegenüber dem Vortag gravierend.
Dadurch wurde die möglich Bronzemedaille um lediglich 19 Kegel verfehlt. Platz vier ist aber trotzdem ein überragender Achtungserfolg zumal Katrin Barz um einen Platz besser war als der Titelverteidigerin und Nationalspielerin Daniela Kicker 928 (461/467) vom deutschen Rekordmeister Victoria Bamberg.
Für Markus Wingerter vom Kegel-Drittbundesligisten KSV Kuhardt gingen die deutschen Meisterschaften in Villingen auf Platz vier mit einem tollen Erfolg zu Ende. Dort hat sich das Kuhardter As als Vierter im Feld der 24-DM-Starter auf nationaler Ebene hervorragend platziert.
Nach dem sehr guten Auftakt in der Qualifikation am Samstag in der Markus Wingerter 1001 Kegel fällte
auf Platz drei und auf damit auf Medaillenkurs reichte es letztendlich doch nicht zu einem Platz auf dem Treppchen. Nach 996 Kegel im sonntäglichen Finale (Gesamt 2007) fehlten zur Bronzemedaille gerademal neun Kegel.
Andreas Christ (976/983) dem As des Drittbundesligisten Fortuna Rodalben gelang mit Platz neun im Feld der nationalen Elite ebenfalls ein Achtungserfolg.
Das DM-Debüt des Juniorenlandesmeisters Michael König vom KV Rodalben und des Vizemeisters Kai-Uwe Zimmermann vom KR Zweibrücken stand unter keinem guten Stern. Beide scheiterten bereits am Samstag in der Qualifikation.
Endstand. Männer: 1. Christian Helmerich 2034, 1004/1030, KV Anhalt-Bitterfeld, 2. Matthias Weber 2021, 1032/989, KV Anhalt-Bitterfeld, 3. Gerhard Gams 2016, 1035/981, 4. Markus Wingerter 2007, 1011/996, KSV Kuhardt, 9. Andreas Christ 1959, 976/983.
Frauen: 1. Corinna Kastner 971, 489/482, KV Eppelheim, 2. Sabina Dill 950, 479/471, KV Aschaffenburg, 3. Julia Albert 949, 490/459, KV Liedolsheim, 4. Katrin Barz 931, 498/433, TSG Kaiserslautern. U 23 männlich: 1. Daniel Schmidt 2005, 985/1020, KV Singen, 2. Mario Bühler 2001, 976/1025, KV Eppelheim, 3. Denis Annasensl 1997, 972/1025, KV Jagst, 17. Kai-Uwe Zimmermann 918, KR Zweibrücken, 24. Michael König 837, KV Rodalben. U 23 weiblich: 1. Kathrin Klose 973, 503/470, KV Bad Neustadt, 2. Alina Dollheimer 930, 456/474, KV Mörfelden, 3. Sabrina Schmidt 928, 492/436, KV Gütersloh, 5. Vanessa Welker 909, 457/452, ESV Pirmasens.
 

10.06.12
von Hermann Kob:

Dritter Erfolg in Serie beim U-14-Ländervergleich

Platz eins für die U-14-Landesauswahlen von Rheinland-Pfalz beim DKBC-Acht-Ländervergleich im Kegelcenter Mutterstadt in der Gesamtwertung, dass war zugleich der dritte Erfolg in Serie und damit absolute Spitze.
Diesen Wettbewerb mit den athletischen Teildisziplinen 1200-Meter-Lauf (weiblich) und 1600-Meter-Lauf (männlich) sowie dreimal 45 Sekunden Seilspringen gewann Rheinland-Pfalz vor Thüringen und Brandenburg.
Grundlage dieses tollen Erfolges war die keglerisch und athletisch hervorragende Leistung des U-14-Teams weiblich, dass die Einzelwertung klar vor Thüringen und Württemberg gewann. In diesem brillierten die beiden Heltersbergerinnen Sarah Lehmann und Janine Wolf. Das KGH-Duo belegte in der Gesamt-Einzelwertung die Plätze eins und drei. Enttäuschend schwach das U-14-Team männlich in der Einzelwertung auf Platz sechs.
Abgerundet wurde der rheinlandpfälzische Triumph durch den Doppelerfolg in der 20-Kugel-Sprint-Disziplin im Mix. In diesem Duell setzten sich Vanessa Rauch vom SKC Rülzheim und Nils Nagel von der TSG Schwabenheim im Finale erst nach zweimaligem Stechen gegen Sarah Lehmann von der KG Heltersberg und Oliver Martin vom KV Rodalben durch.

Endstand: 1. Rheinland-Pfalz 3837,34 Punkte, 3287 Kegel (Janine Wolf 506,70, 433, Sarah Lehmann 516,12, 438, KG Heltersberg, Alena Bimber 492,18, 415, ESV Pirmasens, Vanessa Rauch 492,45, 420, SKC Rülzheim, Florian Wagner 473,54, 412, TSG Kaiserslautern, Jannik Geiger 432,90, 379, KSV Kuhardt, Oliver Martin 478,48, 412, Fortuna Rodalben, Nils Nagel 444,86, 378, TSG Schwabenheim), 2. Thüringen 3831,64, 3236, 3. Brandenburg 3739,98, 3160, 4. Südbaden 3633,72, 3133, 5. Hessen 3600,40, 3035, 6. Württemberg 3554,76, 3000, 7. Sachsen-Anhalt 3522,44, 2950, 8. Baden 3520,12, 2997. Einzelwertung weiblich: 1. Rheinland-Pfalz 2007,56, 1706. Männlich 6. Rheinland-Pfalz 1829,78, 1581.

Für den Contwiger Sektionsjugendwart Hermann Bärmann war dieses Heimspiel einfach toll und begeisternd. Für ihn war die weibliche U-14-Jugend sowohl als Mannschaft und auch in der Gesamteinzelwertung überragend.
 

03.06.12
von Hermann Kob:

Rheinland-Pfalz ohne Medaille

Bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften in den Senioren- und Seniorinnendisziplinen in Eppelheim konnten die Mannschaften des Landesfachverbandes Rheinland-Pfalz Kegel ev. Sektion Classic die in sie gesetzten Hoffnungen nicht erfüllen. Bei den A-Senioren hat TuS Gerolsheim nach dem nahtlosen Durchmarsch als Bezirks- und Landesmeister das angestrebte Minimalziel Platz acht meilenweit verfehlt. Mit 2749 Kegel mußte der Landesmeister im Feld der 16 Mannschaften die Meisterschaften unter ferner liefen auf Rang 12 abhaken. Um zumindest als dritter einen Medaillenplatz zu ergattern fehlten den Gerolsheimern immerhin 146 Kegel. Mit diesem Ausgang war Sportwart Jürgen Staab absolut nicht zufrieden. Er sagte: "Ich hatte mir mehr ausgerechnet,. Ich muß aber auch zugeben, dass der Druck sehr groß war der auf der Mannschaft lastete, da sich darin auch Spieler befanden, die in solch einer Atmosphäre noch nie gekegelt haben. Deshalb war unsere Leistung geprägt von Höhen und Tiefen und nicht konstant". Ebenfalls sehr enttäuschend die Platzierungen des KV Pirmasens bei den Seniorinnen. Der Doppelmeister 2009 und 2010 im Vorjahr immerhin noch siebter ist auf Platz 15 total abgestürzt.
Nach der jahrelangen Erfolgsserie des neunmaligen Landesmeisters SKV Frankenthal seit 2001 mit immerhin acht Podestplätzen zweimal deutscher Meister, dreimal Vizemeister und dreimal auf Platz drei, konnte der KV Pirmasens auf Platz 13 in diesem Jahr klarer Sieger vor dem SKV Frankenthal in der Landesrunde nicht an die Frankenthaler Erfolge anknüpfen.

Senioren A (16): 1. KV Aschaffenburg 3044, 2. KV Bayreuth 2905, 3. KV Sandhausen, 12. TuS Gerolsheim 2749 (Jürgen Nickel 452, Peter Gögel 417, Jürgen Staab 499, Albert Brunner 184, Rüdiger Ringelspacher 223, Alain Karsai 442, Roland Walther 532). Senioren B (16): 1. KV München 1878, 2. KV Aschaffenburg 1853, 3. KSV Bennewitz 1851, 13. KV Pirmasens 1748 (Toni Pöpperl 437, Bernd Thomas 408, Kurt Metzger 446, Manfred Fabricius 457). Seniorinnen (16): 1. KV Jagst 1793, 2. KKV Saalekreis 1788, 3. KKV Mansfeld-Südharz 1785, 15. KV Pirmasens 1661 (Maria-Luise Weinkauff 440, Anne Schätzlein-Thomas 403, Brigitte Engel 170, Gabi Fuchs 182, Uschi Wetzel 466).
 

03.06.12  v. 28.05.2012 
von Hermann Kob:

U-23-Ländervergleich mit enttäuschendem Ausgang
Lichtblick: Sarah Beitz 482 Kegel


Der U-23-Ländervergleich Kegeln in Weinheim an dem sich Rheinland-Pfalz, Baden, Bayern, Thüringen, Hessen und Württemberg beteiligten endete für die rheinland-pfälzischen Mannschaften enttäuschend. In der Disziplin U 23 männlich (5402 Kegel) auf Platz vier und in der Disziplin U 123 weiblich Schlußlicht (2607) ergab dies in der Gesamtwertung lediglich Platz vier. Delegationsleiterin Birgit Nessler bilanzierte: "Leider haben wir unser Ziel, Medaillen zu holen nicht erreicht. Allerdings waren wir auch bei weitem nicht so gut wie Vanessa in Bautzen (Ein Traum) oder die Mädels in Wiesbaden (ein Wahnsinn). Aber ganz so schlecht waren die U23 auch nicht: Klar war die Leistung schlecht. Aber nicht bei allen. Sarah Beitz 482 Kegel war Tagesbeste unter allen Mädels. Außerdem hatten wir am Sonntag im Sprint mit Pascal Kappler, Sarah Mang, Sebastian Peter, Jörg Bauer und Steffi Weilsogel fünf Spieler/innen. Von diesen holte Steffi Weislogel mit Nico Bittenbring (Hessen) Bronze holte."

Aufgeboten waren Sarah Mang 393, KV Brücken, Katrin Schmitt 447, FV Zweibrücken, Lisa Siegenthaler 442, ESV Pirmasens, Sarah Beitz 482, TSG Schwabenheim, Steffi Weilsogel 395, KSV Thaleischweiler-Fröschen, Melanie Helbach 448, TSV Schott Mainz. Daniel Krüger 934, SKC Monsheim, Jörg Bauer 873, KSV Kuhardt, Markus Stephan 897, KSC Pirmasens, Pascal Kappler 930, Daniel Hitzke 857, Sebastian Peter 911, TSG Kaiserslautern.
Gesamtwertung: 1. Thüringen 8214, 2. Baden 8193, 3. Bayern 8125, 4. Rheinland-Pfalz 8009, 5. Hessen 7968, 6. Württemberg 7926.
 

28.05.2012
von Hermann Kob:

DM Jugend: Gold für Lisa Frühwein und Stefanie Held

Nach den spektakulären Erfolgen durch Alena Bimber beim WM-Einzelpokal und Vanessa Welker bei der U-23-WM in Bautzen gab es auch eine Etage tiefer bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Wiesbaden durch den Nachwuchs der Sektion Classic im Landesfachverband Rheinland-Pfalz eV. Kegeln mit insgesamt sechs Medaillen ebenfalls spektakuläre Erfolge. Dies war für den Contwiger Sektionsjugendwart Hermann Bärmann eine beeindruckende Bestätigung der guten Jugendarbeit und insgesamt gesehen große Klasse. Überragend die weibliche Jugend, die im Einzel fünf von sechs möglichen Medaillen holte. Dies bezieht sich allerdings nur auf die Disziplinen in den Einzelwettbewerben. Bei den Mannschaften dagegen gab es keinen Platz auf dem Treppchen.
Die Medaillengewinner Einzel:
U 18 weiblich: 1. Lisa Frühwein 925 (466/459), TSV Schott Mainz, 3. Jaqueline Hensel 886 (434/452), KG Heltersberg.
U 14 weiblich: 1. Stefanie Held 889 (467/422), SKC Offstein, 2. Vanessa Rauch 872 (451/421), SKC Rülzheim, 3. Janine Wolf 867 (440/427), KG Heltersberg,
Mannschaften U 14 weiblich: 3. SKC Rülzheim 1641 (Nina Gschwind 409, Sarah Casaveccia 404, Vanessa Rauch 406, Stefanie Held 422)
 

28.05.2012
von Hermann Kob:

 

WM Bautzen: 3 Medaillen für Vanessa Welker

Die Weltmeisterschaft U 23 in Bautzen endete mit einem Medaillenregen für Deutschland. Daran war auch Vanessa Welker tatkräftig beteiligt. Dort hat die pfälzische Nationalspielern erneut Geschichte geschrieben. Drei Medaillen Gold, Silber und Bronze sind eine fantastische Ausbeute. Einen Tag nach der erfolgreichen Titelverteidigung mit dem deutschen Nationalteam scheiterte die Bundesligakeglerin des ESV Pirmasens im Tandem-Wettbewerb mit Saskia Seitz an den Mazedonierinnen Janvca/Kociska im Viertelfinale, allerdings erst im "Sudden-Victory". Dies aber war der einzige Wermutstropfen. Aufwärts ging es dann wieder in der Kombination mit der Silbermedaille und Bronze im Einzel.


26.05.2012
von Hermann Kob:

Die "Gold-Alena" aus Pirmasens
Pfalz-Sportlerin der Woche: Kegeltalent Alena Bimber räumt bei U14-Weltpokal ab


Pirmasens. Kegeln ist zwar kein Trendsport und für viele Jugendliche nicht besonders attraktiv. Damit aber hat Alena Bimber, die bisher jüngste rheinland-pfälzische Doppelweltmeisterin, kein Problem. Die 14-jährige Pirmasenserin dominierte beim U14-Weltpokal in Bautzen die internationale Konkurrenz und holte sowohl im Paarlauf als auch im Einzel Gold.

Das ist sensationell, da sie erst seit vier Jahren kegelt. Auf die Idee dazu kam die Realschülerin in den Sommerferien 2008, sie machte beim Ferienprogramm des Kegel-Bundesligisten ESV Pirmasens mit: "Das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Deshalb habe ich mich beim Verein angemeldet.” Unter den Fittichen ihrer Trainerinnen Marie-Luise Weinkauff und Nicole Winicker, die das Talent Alenas erkannten, führte ihr Weg langsam, aber sicher nach oben. Im Bezirk Südwestpfalz war sie bei den Einzelmeisterschaften im April 2012 als Dritte erstmals auf einem Medaillenrang, aber bereits im WM-Aufgebot nutzte sie in Bautzen die Chance und avancierte zur "Gold-Alena” im deutschen Classic-Kegelsport. So formulierte es Michael Rappe, Pressereferent des DKBC. Die strahlende Siegerin sagte: "Zwei Goldmedaillen, das hätte ich nie gedacht. Gedacht habe ich an einen Platz unter den ersten fünf.” Nationalmannschaftstrainerin Anke Ruhl, die Alena Bimber im Einzel coachte, verrät, dass sich der Sieg ihres Schützlings, der sich nervenstark präsentierte, im Wettbewerb bereits frühzeitig abzeichnete.

Nach dem Erfolg im Einzel lief es im Mixed mit Partner Fabian Funkenhauser ebenfalls optimal. Nach der zweiten Goldmedaille schon etwas lockerer und spitzbübisch grinsend kommentierte Alena das Geschehen: "Ich war zufrieden mit mir - und mit ihm auch." Delegationsleiterin Ulrike Klaus (Mutterstadt) sagt stolz: "Ihr erstes internationale Ereignis war für alle eines mit Gänsehautgefühl."

"Ich konnte es zuerst gar nicht fassen", erzählt Senkrechtstarterin Alena: "Um ehrlich zu sein, kann ich es jetzt immer noch nicht. Aber ich freue mich sehr darüber. Ich fand es auch sehr spannend, die Teilnehmer aus den anderen Ländern zu sehen."

Die Welt der Pirmasenserin besteht aber nicht nur aus Kegeln. Im sportlichen Bereich sind noch Schwimmen und Laufen angesagt. Zur Entspannung vertieft sie sich in Bücher und zeichnet gern. In der neunten Klasse möchte sie gern ein Architektur-Praktikum machen.

Nach dem Weltpokal und einem "Zwischenstopp" in der Schule muss Alena erneut die Koffer mit den Kegelutensilien packen. Nächster Anlaufpunkt ist Wiesbaden: Dort werden vom 25. bis 28. Mai die deutschen Meisterschaften ausgetragen.
 
26.05.2012
von Hermann Kob:

"Schnaffte Neun" Oggersheim holt Europapokal

Der 3. Europapokal der Breitensportkegler im Classic-Treff Oggersheim, daß waren drei tolle Tage an denen überwiegend sehr gute Ergebnisse gespielt wurden. Mit 53 Mannschaften aus 24 Clubs freute sich Birgit Hüther vom Ausrichter Freizeitkeglervereinigung Ludwigshafen eV. hatten wir ein volles Haus. Bis auf den Club Voralberger Kraftwerke waren allerdings nur deutsche Mannschaften am Start. In dieser großen Konkurrenz trumpfte "Schnaffte Neun" Oggersheim bei den Herren groß auf. Im Feld der 28 Mannschaften spielten sich die Oggersheimer (1847 Kegel) knapp vor dem KC Steinhöring (1839) an die Spitze und holte sich den Europapokal. Es spielten sehr gut Daniel Dietrich (487), Hans Fran (467), Gerhard Blase (459) sowie Manfred Dobbrick (434). Dem Mixed-Team "Holzwurm" Oggersheim (1803) mit Laura Physik (450), Gaby Ahl (463), Klaus Conrad (446) und Christian Arndt (444) auf Platz vier fehlten vier Kegel zum Gewinn der Bronzemedaille.

Die weiteren Teams der für Rheinland-Pfalz startenden Freizeitkeglervereinigung Ludwigshafen eV. mußten sich mit Platzierungen begnügen.

Der magische Fünfhunderter wurde von Regine Fuchs (503), KC Berching und Gerhard Kern (502), "Fidele Wäldle" Furtwangen geknackt.
 

23.05.2012
von Hermann Kob:

Gold für Deutschland - das Double ist perfekt
Vanessa Welker beste Spielerin


Gold für Deutschland, dass war eine fantastische Eröffnung der U-23-Weltmeisterschaft in Bautzen.

Mit 3372 Kegel holte sich das deutsche Team klar vor der Slowakei 3309 und Slowenien 3282 den Weltmeistertitel. Beste Spielerin Vanessa Welker vom Bundesligisten ESV Pirmasens, die mit 577 Kegel das beste Ergebnis spielte.
Nach dem Erfolg 2010 in Rijeka an dem Vanessa Welker ebenfalls beteiligt war ist das Double perfekt.

Vanessa Welker bilanzierte, ich bin zufrieden. Aber die Bahnen sind unterschiedlich. Bahn eins, zwei und drei waren in etwa gleich, aber bei Bahn zwei lief die Kugel stark ab.
 

22.05.2012
von Hermann Kob:

Zweites Gold für Alena Bimber
Dieser Doppelerfolg für Deutschland ist absolute Spitze.


Alena Bimber vom ESV Pirmasens hat bei ihrer Premiere beim III. Einzel-Weltpokal der U-14-Keglerinnen in Bautzen nach dem Erfolg im Mixed im Einzel ihre zweite Goldmedaille geholt. Nach dem Erfolg im Mixed war die Pirmasenser am Montag im Einzel bereits zu früher Stunde topfit. Mit 587 (387/200) holte sie im Finale die zweite Goldmedaille, vor der Tschechin Natalie Topicova 529 (344/185) und der Slowenin Tina Hren (Slowenien) 516 (349/167).

 

22.05.2012
von Hermann Kob:

Trainingslager machte mächtig Spaß

Bei der sechsten Auflage des Jugendcamps der Jugend des Kegelbezirks Südwestpfalz unter dem Motto "Sport und Fun" in der TSR-Halle hatte der Nachwuchs drei Tage wieder mächtig Spaß. Auf dem Programm stand natürlich in erster Linie kegeln. Hier wurde von den Trainern und Betreuern unter Wettkampfbedingungen besonderer Wert auf Optimierung der Wurftechnik gelegt.
Völkerball, zu überwindende Hindernisparcoure, der obligatorische Frühsport und danach jeweils auf der Kegelbahn Kräftemessen in der Disziplin Paarlauf rundeten das Sportprogramm ab. Sportlich zu werten ist aber auch die ausgedehnte abendliche Wanderung von der Sporthalle aus über Pirmasens in die Hettersbach. Dort hatten die Chefköche Herbert Striehl und Peter Weißbrod mit selbstgemachten Hamburgern und Cheesburgern appetitlich aufgetischt. Zum Abschluß als Höhepunkt die inoffizielle Freizeitmeisterschaft, die Landesmeisterin Jennifer Hensel für sich entscheid.
Nach Ehrung der Sieger im Tandemwettbewerb wurden die Koffer gepackt um Abschied zu nehmen mit gleichzeitiger Versicherung "Nächstes Jahr kommen wird wieder."



von oben nach unten links nach rechts 1. Reihe:
Jennifer Hensel, Jaqueline Hensel, Marek Reder,
2. Reihe: Lars Bachert, Moritz Gries, Sebastian Noll, Nicolas Huber, Oliver Martin,
3. Reihe: Julia Scholl, Alisha Striehl, Prisca Sprengard, Lara Gries,
4. Reihe: Jacob Fidyka, Sven Jaberg, Marcel Holzer. (Foto: Thorsten Striehl)


20.05.2012
von Hermann Kob:

Alena Bimber mit Supererfolg
GOLD für Deutschland, dass war eine tolle WM-Premiere.

Gold für Deutschland. Dass war zugleich auch Gold für Alena Bimber, dem neuen Stern am Pirmasenser Keglerhimmel. Diese Medaille und den WM-Titel erkämpfte sich die 14-jährige aus dem Talentschuppen des ESV Pirmasens beim III. Einzel-Weltpokal in Bautzen.
In der Disziplin Paar-Mix bewiesen Alena Bimber und Fabian Funkenhauser von Anfang, dass sie ihrer Favoritenrolle nach den glänzenden Ergebnissen in der Einzel-Qualifikation gerecht werden wollten. Nachdem Fabian Funkenhauser 564 Kegel das beste und Alena Bimber 556 das zweitbeste Tagesergebnis markierten und insgesamt auf 1120 Kegel kamen holten sich unter dem Jubel der begeiserten Zuschauer sicher die Goldmedaille und damit überhaupt erstmals in diesem Wettbewerb für Deutschland die erste Medaille. Basis für diesen tollen Erfolg war bereits die Qualifikation. In dieser
hatte Alena Bimber vom ESV Pirmasens einen Supereinstand. Bei ihrer WM Premiere in der Disziplin U 14 weiblich meisterte sie am Samstag souverän die erste Hürde. Mit 554 Kegel (355 Volle, 199 Abräumen) verwies sie Tina Hren 541 (Slowenien) und Laura Runggatscher 528 (Italien) auf die Plätze zwei und drei.
Damit hat Alena Bimber die Erwartungen voll erfüllt. Dies wird durch die Aussage von Bundestrainer Rainer Aulbach bestätigt. Nach der bereits im vorigen Jahr begonnenen Sichtung empfahl sich Alena Bimber in den entscheidenden Lehrgängen im März und Mai mit überzeugenden sportlichen Leistungen. Deshalb hat der Trainerstab voller Überzeugung die Pirmasenserin nominiert.


 


13.05.2012
von Hermann Kob:

3. Europapokal mit wenig internationalem Flair

Unter Regie der Europäischen Breitensport- und Freizeitunion wird der 3. Europapokal der Breitensportkegler vom 17. bis 20. Mai im Classic-Treff Oggersheim ausgetragen.
Die Hoffnungen auf rege europäische Teilnahme aus Italien, der Schweiz und Österreich haben sich nicht erfüllt, da die Vorarlberger Kraftwerke einziger ausländischer Teilnehmer sind.
Damit ist dieser Wettbewerb, so sieht es auch der Mannheimer Peter Bauer, Beauftragter Breitensport im DKBC, mehr ein Deutschlandpokal. Scheinbar hat es Probleme mit den Hotelzimmern gegeben. Diese sind zu diesem Zeitpunkt sehr teuer und fast alle ausgebucht.
Nach der nicht zufriedenstellenden Resonanz wollte die Freizeitkeglervereinigung Ludwigshafen eV. als Ausrichter die Veranstaltung zurückgeben was von der EBFU nicht akzeptiert wurde.
Für Leopold Sitz, Präsident der EBFU, ist diese Situation ebenfalls sehr unerfreulich. Nach seiner Meinung muß dieser Wettbewerb kürzer und attraktiver gestaltet werden.
Mit ein Faktor seien aber auch die enormen Kosten für die Teilnehmer. Bei der Voralberger Mannschaft mit einer 400-Kilometer-Anreise fallen für diese vier Tage Kosten aus eigener Tasche in Höhe von 1700 Euro an. Schon aus diesem Grund spielt in der heutigen Zeit "Mitzuspielen um dabei gewesen zu sein" keine Rolle mehr. Angemerkt werden muß aber auch, dass seit 2005 in Österreich internationale Turnier ausgetragen werden, bei denen aber noch nie eine Mannschaft aus Rheinland-Pfalz aufkreuzte. Am Start sind sieben Clubs die der Freizeitkeglervereinigung Ludwigshafen angehören sowie 17 Mannschaften aus Bayern, Baden und Baden-Württemberg.
Bei den 2008 und 2010 bereits durchgeführten Turnieren in Bayern und Voralberg informiert Leopold Sitz beteiligten sich unter anderem Mannschaften aus Vorarlberg, Südtirol, Tirol und Oberösterreich. Da wir uns im Aufbau des Breitensports in Europa befinden werden die Bundesländer bei uns als Nation gezählt, dann sieht die Sache ein wenig anders aus.
 


10.05.2012
von Hermann Kob:

Premiere im Nationaltrikot für Alena Bimber

Alena Bimber aus dem Talentschuppen des Kegelbundesligisten ESV Pirmasens ist endgültig für den Weltpokal vom 18. bis 21. Mai in Bautzen in der Disziplin U 14 nominiert. Letzte Hürde war am vergangenen Wochenende der Lehrgang in Schifferstadt. Dort informierte die Muttertadterin Ulrike Klaus, Abteilungsleiterin Sport der DKBC-Jugend, überzeugte die sehr talentierte Pirmasenserin durch ihren einwandfreien Stil mit einem perfekten Anlauf, was letztendlich entscheidend für die Nominierung war. Sehr gut gelang ihr auch die Umstellung von der 14er- auf die 15-er-Kugel, mit der bei den internationalen Wettbewerben gespielt wird.
Mit 14 Jahren ist Alena Bimber zugleich einer den jüngsten Nationalspielerinnen des Landesfachverbandes Rheinland-Pfalz Kegeln eV. Sektion Classic.
 
Alena Bimber

07.05.2012
von Hermann Kob:

Vanessa Welker im U-23-Team bei Weltmeisterschaft

Vanessa Welker vom Bundesligisten ESV Pirmasens ist fest nominiert für die XVI. Weltmeisterschaft U 23 Kegeln vom 21. bis 26. Mai in Bautzen. Letzte Station vor Bautzen ist Villingen-Schwenningen. Dort geht die Vorbereitung vom 8. bis 13. Mai unter anderem mit einem Länderspiel gegen Tschechien in die letzte Phase. Die pfälzische Nationalspielerin war bereits 2010 dabei als das deutsche Team in Rijeka überraschend Weltmeister wurde.
Im Trainerstab befindet sich unter anderem Mutter Margit Welker DKBC-U-23-Nationaltrainerin und rheinland-pfälzische Landestrainerin.
 

23.04.2012
von Hermann Kob:

DKBC oder DCU ?
Infoveranstaltung der Sektion Classic

Durch Gründung der deutschen Classic-Kegler-Union e.V. ist die Spaltung der Kegler bereits de facto vollzogen.
In der vom Landesfachverband Rheinland-Pfalz e. V. Kegeln Sektion Classic anberaumten Informationsversammlung in Ludwigshafen-Oggersheim erläuterten die Gastreferenten Brigitte Kraft Präsidentin der DCU, Franz Schumacher Vizepräsident des Deutschen Keglerbundes Classic und pro DCU Heinrich Seeger Vorsitzender des Keglervereins Eppelheim die jeweiligen Konzepte.
Aus ihren Statements war klar ersichtlich, dass es zu keiner gemeinsamen Lösung kommen wird. Durch die Splittung werden beide Lager geschwächt was insgesamt gesehen dem Kegelsport wahrscheinlich nicht förderlich ist.
Diese Versammlung war notwendig geworden nachdem das neue Präsidium des Deutschen Keglerbundes Classic das vom Weltverband Sektion Ninepin Bowling Classic in der World Ninepin Bowling Assocation vorgeschriebene Spiel über die 120er-Distanz weiter ausweiten will.
Franz Schumacher sieht hier keinen Handlungsspielraum, da der Deutsche Keglerbund Classic gegenüber dem Weltverband vertraglich in der Pflicht stehe die internationalen Regeln national umzusetzen.
Demzufolge solle es statt bisher einer Bundesliga 120 als Unterbau eine zweite Bundesliga sowie zwei dritte Bundesligen Nord/Ost und Süd/West geben. Als Alternative wird den Gegnern angeboten in der Bundesliga Classic 200 und zwei zweiten Bundesligen Classic Nord/Ost und Süd/West unter dem Dach des Deutschen Keglerbundes Classic zu verbleiben. Damit verbunden ist das Manko wer keine 120 Kugeln spielt darf international nicht eingesetzt werden und der Meister Bundesliga 200 darf sich nur Classic-Meister nennen und nicht deutscher Meister. Dieser Titel bleibt dem ersten der Bundesliga 120 vorbehalten. Durch Aufstockung der 120er-Ligen wird die 200er-Schiene automatisch geschwächt. Dies sind für die 200er unzumutbare Fakten und sie wegen dieser Benachteiligungen lieber in einem eigenen Verband Kegeln wollen. Aus dem Landesfachverband Rheinland-Pfalz e. V. Sektion Classic haben bereits Post SV Ludwigshafen (Männer und Frauen), TuS Gerolsheim (Männer und Frauen), SG Fortuna Rodalben (Männer) und SG Miesau/Brücken (Frauen) ihre ersten Mannschaften bei der DCU gemeldet.
Auf Landesebene soll auf jeden Fall eine Spaltung in zwei Verbände vermieden werden. Angedacht ist, dies muß von den Mitgliedern abgesegnet werden, dass der Landesfachverband Rheinland-Pfalz-Kegeln e.V. im Deutschen Keglerbund Classic verbleibt aber auch Mitglied der DCU wird um einen Mitgliederverlust zu vermeiden und damit zugleich den Spielbetrieb für seine Mannschaften auf Landesebene in geordneten Bahnen weiterführen kann.

***
Auslöser der unendlichen Geschichte

Seit 2004 zoffen sich die der Deutsche Keglerverband Classic und der Weltverband Sektion Ninepin Bowling Classic in der World Ninepin Bowling Assocation nach welchem System in Deutschland gespielt werden soll.
2004 war das Jahr in dem der internationale Verband bei den Weltmeisterschaften im rumänischen Brasov die 120er-Distanz sehr zum Mißfallen der deutschen Kegler, die nicht vom bewährten 200er-Spiele abrücken wollten, einführte. Begründet wurde dies damit den Kegelsport für Medien und Sponsoren durch kürzere Spielzeit und den Mann-gegen-Mann und Frau-gegen-Frau-Kampf im direkten Duell mit Satz und Mannschaftspunkten kurzweiliger und attraktiver zu machen. Obwohl diese Ziele nicht erreicht wurden erfolgte kein umdenken, stattdessen stolperten die Kegler mit wechselnden Präsidien von einer Krise in die andere, die mit Gründung der deutschen Classic-Kegler-Union e.V. einen neuen Höhepunkt erreichte
.
 

25.03.2012
von Hermann Kob:

Ulrike Klaus kommissarische Vorsitzende Jugend

Ulrike Klaus vom KV Mutterstadt wurde vom Präsidium des Deutschen Kegler-Bundes Classic bis zu den Neuwahlen im Oktober zur kommissarischen Vorsitzenden der DKBC-Jugend ernannt. Dies war durch die Rücktritte des ersten Vorsitzenden Thomas Schonst und seines Stellvertreters Jörg Walpurski notwendig geworden.
Die Mutterstadterin ist mit diesem Metier schon seit 2004 im Vorstand der DKBC-Jugend vertraut. 2008 von den Landesjugendwarten der 13 Landesverbände einstimmig als Abteilungsleiterin Sport der DKBC-Jugend gewählt lag ihre Hauptaufgabe darin Deutsche Jugendmeisterschaften und Ländervergleiche zu organisieren. In ihrer neuen Funktion ist sie unter anderem Delegationsleiterin beim Einzel-Weltpokal vom 18. bis 21. Mai in Bautzen.
Zu den weiteren Aufgaben zählen die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Keglerbund (DKBC), der Ninepine Bowling Classic (NBC), dem Cheftrainer des DKBC und den Nationaltrainer der U 14 und U 18.

15.01.2012
von Hermann Kob:

Tag der Entscheidung
DKBC-Präsidium abgewählt

Beim Streit im Lager der Kegler zwischen den Befürwortern der international gespielten 120er-Distanz und den Gegnern, die bei den Männern den 200er-Modus und bei den Frauen den 100er-Modus beibehalten wollen sind die Würfel gefallen. Durch Abwahl des amtierenden Präsidiums des Deutschen Keglerbundes Classic ist nun der Weg frei für die 120er-Distanz im gesamten Bundesligabereich. Unter dem neuen Präsidenten Jürgen Franke, Thüringen, werden im März in der in Berlin stattfindenden Classic-Konferenz die Weichen gestellt.
Nicht abgewählt werden konnte der Kaiserslauterer Karl Welker, der als stellvertretender Sportdirektor keinen Sitz im Präsidium hat. Er arbeitet weiter in der Strukturkommission zur Neustrukturierung der Ligen für die Saison 2013/2014.
****
Dies war die Ausgangsbasis
Außerordentliche Classic-Konferenz in Schnelldorf

Beim seit 2004 andauernden Streit innerhalb des Deutschen Keglerbundes Classic die international gespielte 120er-Distanz flächendeckend in der Bundesrepublik durchzusetzen gab es erneut eine Eskalation. Das Treffen der Landespräsidenten am Montag, 12. Dezember in Berlin bei dem in einer gemeinsamen Aussprache versucht werden sollte die Gräben zu überwinden liesen die fünf Landesverbände Thüringen, Berlin, Sachsen-Anhalt, Württemberg und Brandenburg platzen. Wortführer Kurt Wilke, Präsident des Landesverbandes Brandenburg teilte den Delegierten kurz und bündig mit: "Dass das Präsidium sofort geschlossen zurücktreten könne." Seine Drohung untermauerte er mit der Aussage, daß diese fünf Landesverbände bereits einen Antrag zur Abhaltung einer außerordentlichen Classic-Konferenz zur Abwahl des Präsidiums unterzeichnet haben, da eine weitere Zusammenarbeit sinnlos sei. Ziel der fünf Rebellen ist künftig eine eingleisige Ligenstruktur nach dem internationalen Wurf- und Wertungssystem anzustreben. Die traditionellen 200er- und 100er-Distanzen dürften dann lediglich in den Landesverbänden gespielt werden. Nach dem aktuellen Stand verfügen die Befürworter der Abwahl über 13 Stimmen gegenüber 31 der der Landesverbände Baden, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz. Sachsen, Südbaden und Westdeutscher Keglerverband.
Dazu sagt der Frankenthaler Jürgen Dämgen, DKBC-Vizepräsident und Präsident des Landesverbandes Rheinland-Pfalz. "von abwählen lassen kann keine Rede sein. Wir müssen natürlich versuchen unsere Stimmen zusammenzuhalten. Dies wird aber sehr schwer da in Bayern der DKBC-Präsident Fred Altmann in seiner Funktion als Präsident des Landesverbandes Bayern
von der 120er-Fraktion abgewählt wurde und dadurch die Bayern eventuell die Seiten wechseln könnten."
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Die Meinungen von 13 davon betroffenen Mannschaften des Landesfachverbandes Rheinland-Pfalz eV. Sektion Classic
(Die Umfrage wurde bereits im Dezember durchgeführt.)
Männer
TuS Gerolsheim (Bundesliga)
Jürgen Staab, Sportwart
Wir stehen weiterhin zum 200-Wurf -Spiel gar keine Frage.
Ich, beziehungsweise wir alle vom TuS Gerolsheim sind es eigentlich Leid sich an diesen Spekulationen und Schuldzuweisungen seit Jahren zu beteiligen. Wir wollen ganz schlicht und einfach nur KEGELN!!!!
Wenn es eine Umstrukturierung irgendwann mal geben sollte müssen wir uns überlegen wie wir uns verhalten werden, aber solange da noch nichts konkretes auf dem Tisch liegt sollen die gerade so weitermachen wie schon seit vielen Jahren auch . . .
Uwe Köhler, TuS Gerolsheim I, Mannschaftskapitän
Wir haben die Frage ja eigentlich vor dieser Saison klar beantwortet, indem wir uns für 200 Wurf entschieden haben. Daran hat sich auch nichts geändert.
Was passiert, wenn wirklich die 200 Wurf auf Bundesebene abgeschafft werden würden, kann ich heute noch nicht sagen, aber das hoffen wir nicht, weil es dazu keinen Grund gibt. Wir wollen auf jeden Fall kegeln.
Der Vergleich von Wien ist mit der heutigen Regelung umgesetzt und die international ambitionierten Spieler können sich einen entsprechenden Verein aussuchen. Man könnte also einfach Deutschland in Ruhe kegeln lassen.
Ganz vom Sport abgesehen habe ich auch aus demokratischer Sicht große Probleme damit, wenn eine Minderheit um NBC-Präsident Schweikhard der Mehrheit ein System aufdiktieren will. Hauptsächlich liegt es auch daran, dass viele es Leid sind ihre Zeit als Funktionär im Kegeln weiter zu opfern und das nutzt die 120-Wurf- Minderheit aus, indem sie sich in den Landesverbänden ausbreitet. Wie das jetzt ausgeht werden wir sehen.
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TSG Kaiserslautern (2. Bundesliga West)
Markus Wagner, Pressewart
Ich habe mich bei unseren sportlich Verantwortlichen umgehört und wir kommen auf folgenden gemeinsamen Tenor:
In der Vergangenheit hatten viele unserer Spieler ein eher negative Einstellung zum neuen 120-Wurf-System. Das hing auch damit zusammen, dass die Politik zur Einführung des Systems eher desaströs war. Nachdem der erste Vorschlag keine Mehrheit fand, wurde immer wieder, häufig auch mit recht plumpen Methoden versucht, Kegel-Deutschland das 120-Wurf-System überzustülpen. Letztlich gab und gibt es keine sachlichen Gründe, das den Keglern lieb gewordene 100 / 200-Wurf-System zu ersetzen.
Diese Diskussionen haben die Kegler in zwei Lager gespalten. Wir haben zwei Bundesligen mit zwei Deutschen Meistern, eine 120-Wurf-Bundesliga, die nicht immer mit 10 Mannschaften antritt, die vielen Diskussionen um die Einführung oder Nichteinführung eines neuen Spielsystems – das hat dem Kegelsport geschadet.
Weltweit wird heute das 120-Wurf-System gespielt. Auf Weltmeisterschaften darf man nur spielen, wenn im Heimatverein 120-Wurf gespielt werden (was ist das für ein Wahnsinn?).
Wir gehen davon aus, dass das 100 / 200-Wurf-System zukünftig nicht mehr gespielt wird. Die 120-Wurf-Befürworter setzen sich am 14. Januar 2012 durch und zumindest auf Bundesebene wird das neue System eingeführt. Ob und wie die Landesfachverbände das regeln werden, bleibt abzuwarten. Um weitere, dem Kegelsport schadende Diskussionen zu vermeiden, sollte dann das neue System auch in den unteren Ligen gespielt werden. Allerdings – so habe ich gehört – werden nicht alle Landesfachverbände die dann neue Bundesregelung übernehmen.
Es wäre Unfug, sich gegen das neue, dann erzwungene Spiel-System zu wehren. Was bleibt uns übrig? Wir haben junge, hoffnungsvolle Talente im Verein, denen wir keinesfalls die sportliche Zukunft verbauen wollen. Auch wenn wir unsere Saisonziele nicht erreichen werden, haben wir weiterhin große Ziele und möchten uns auf lange Sicht in den Bundesligen sportlich betätigen. Und das geht eben nur dann, wenn wir das vorgegebene System akzeptieren und mitspielen.
Wie auch immer die Entscheidung zum Spielsystem ausfallen wird, wir sind dabei. Wir werden auch das 120-Wurf-System sehr ernst nehmen und versuchen, auch dort sportlich erfolgreich zu sein. Wir waren immerhin schon einmal dritter Deutscher Pokalsieger im 120-Wurf-System.
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KV Mutterstadt (2. Bundesliga West)
Wolfgang Lenz, Geschäftsführer
So wie die Fragestellung für mich ausfällt, werden alle Vereine, die dem DKBC angehören so spielen wie die Durchführungsbestimmungen lauten, egal in welchem Land in unserer föderalistischen Republik sie ihren Spielbetrieb ausüben. Nach fast acht Jahren Entscheidungsinkompetenz in den Führungsetagen hängt mir dieses Thema zum Hals raus. Ich denke, als Verein wollen wir nach so einer langen Zeit wissen wie gespielt wird!!!!! . . und fertig.
Selbstverständlich möchte ich damit nicht sagen, dass alle anderen nicht weiterdiskutieren dürften. Bitte gerne nochmals acht Jahre oder länger. Aber wenn man als Verantwortlicher (u.a . Jugendbetreuer/Trainer, Sportwart/in) in einem Verein, den sowieso schon nicht übermäßig vorhandenen Jugendlichen keine Perspektive anbieten kann, erledigt sich diese Sache irgendwann sowieso von selbst.
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KSV Kuhardt (3. Bundesliga Nord)
Markus Wingerter, Vorsitzender
Unsere Denkweise im Verein ist folgende:
Man sollte "zusammen"" Lösungen finden, und sich nicht gegeneinander über Jahre hinweg selbst zerfleischen.
Ich glaube es geht eigentlich nicht nur um das Spielsystem, sondern hauptsächlich um persönliche Sachen und dies sollte nicht über den Köpfen von den Sportler/innen ausgetragen werden die etliche Stunden in der Woche mit Herz und Seele Ihren Lieblingssport leben.
Man sieht doch wo es hinführt und wie es ausgeht, wenn man nicht seinem Herz dabei ist.
Ich möchte mich, auch im Namen des KSV Kuhardt, nicht weiter darüber äußern welches Spielsystem wir bevorzugen, da wir Intern dieses Thema nicht weiter diskutiert haben.
Warten wir mal den 14. Januar 2012 ab was in Schnelldorf beschlossen wird.
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SG Fortuna Rodalben (3. Bundesliga Nord)
Erich Walker, Sportwart
Wir müssen erst einmal abwarten wie die Abstimmung tatsächlich ausgeht. Aber wir spielen auf keinen Fall die 120er-Distanz.
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SG Schifferstadt (3. Bundesliga Nord)
Werner Mayer, Vorsitzender
Unsere Meinung zum 120er-Spiel muß neu überdacht werden. Dazu wollen wir den 14. Januar 2012 noch abwarten. Grundsätzlich soll aber im Land das Spiel über 200 Kugeln möglich sein.
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Post SV Ludwigshafen (3. Bundesliga Nord)
Sven Göhlich, Sportwart
Wir sind eindeutig PRO 200!!!! 120 werden wir höchstwahrscheinlich nicht spielen.
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FRAUEN
ESV Pirmasens (Bundesliga 120)
Klaus-Dieter Wirth, Trainer
Wir sind bisher in der Bundesliga 120 gut mit dem System zurechtgekommen. Dies heißt aber nicht, dass bei einer Ausweitung auch unsere weiteren Mannschaften gewillt sind dieses System zu spielen. Nur so zum Beispiel, eine unserer besten Keglerinnen Sandra Zwanziger ist nicht bereit dazu. Gegenüber der 100er-Distanz haben wir durch dieses für den Zuschauer unübersichtliche Geschehen an Zuspruch verloren. Im Prinzip aber ist es für mich unverständlich, dass der internationale Verband in die Hoheit der nationalen Verbände eingreifen will und diesen einen von der Mehrheit abgelehnten Spielmodus aufzwingen will. Dies gibt es in keiner anderen Sportart.


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TSV Schott Mainz (2. Bundesliga West)
Martina Orth-Helbach, Sportwartin
Also, da es bei uns im Verein keine Einigung gibt, werde ich mich dazu nicht äußern. Ich weis nur, wir werden auch weiter Kegeln ob es mit 100/200 oder mit 120 Wurf weiter geht. (Ich persönlich am liebsten 120 ohne Wertungssystem).
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TuS Gerolsheim (3. Bundesliga Nord)
Sportwart Stefan Pfleger
Wie jeder Kegler verfolge ich diese Auseinandersetzung schon seit ein paar Jahren. Was mich dabei immer wieder überrascht ist das sehr unterschiedlich ausgeprägte Demokratieverständnis in verschiedenen Landesverbänden. In Baden-Würrtemberg spricht der neue Ministerpräsindent von mehr Volksbeteiligung, aber bei den Sportverbänden ist diese Botschaft noch nicht angekommen. Die Vorgehensweise erinnert doch sehr stark an vergangene Zeiten. Offiziell als Sportwart der Damen des TuS Gerolsheim: ;,Wir spielen zur Zeit in der 3. Bundesliga Nord über 6 x 100 Wurf und werden dies auch weiterhin in dieser oder einer höheren Liga tun."
Falls ein geänderter Spielmodus auf Grund der AOCK verabschiedet werden sollte, werden wir gemeinsam die neue Situation und die Auswirkungen für uns beraten und unsere Entscheidung frühzeitig öffentlich bekanntgeben.
In einer Reduzierung der Mannschaftstärke von 6 auf 4 Spielerinnen können wir aber keine positiven Impulse für den Kegelsport in Deutschland erkennen. Das haben andere Sportarten vor uns versucht, ohne dass es zu zählbaren Erfolgen in der Medienpräsenz, bei den Sponsorenverträgen oder Aufwendungen für den Sportbetrieb gekommen ist.
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SKC Schifferstadt (3. Bundesliga Nord)
Hannelore Neumann, Sportwartin
Wir sind grundsätzlich nicht dagegen. Aber die Wertung mit dem Punktemodus schreckt ab.
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SG Miesau/Brücken (3. Bundesliga Nord)
Monika Hirsch, Sportwartin
Wir wollen natürlich, daß die 100 erhalten bleiben. Aber was können wir daran ändern, wenn es soweit kommt.
Manche überlegen nicht weiter, wie sie sehen können, dann gibt es noch mehr Vereine die aufhören.
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KG Heltesberg (3. Bundesliga Nord)
Carol Roach, Sportwartin
Wir müssen erst einmal abwarten wie die Abstimmung ausgeht. Persönlich bin ich nicht abgeneigt, da unser Training auf der 15-15-er-Basis aufgebaut ist. Was mich stört ist die meiner Meinung nach nicht faire Punktewertung.

 

05.01.2012
von Hermann Kob:

15. Januar 2012 - Alois Hauck 85 Jahre

Alois Hauck wird 85 Jahre
Das keglerische Urgestein ist Vorbild im Ehrenamt


Der Name Keglerverein Rodalben ist untrennbar mit Alois Hauck verbunden, der am Sonntag, 15. Januar im Kreise der Familie seinen 85. Geburtstag feiert.
Bekannt und geschätzt weit über die Grenzen seiner Vaterstadt hinaus wurde Alois Hauck nicht nur durch seinen Beruf als Schuhandelsvertreter namhafter Marken sondern auch durch den Sport. Er war ein Mann der ersten Stunde da unter seiner Regie der Keglerverein Rodalben 1959 aus der Taufe gehoben wurde. Seit dieser Zeit hat sich Alois Hauck maßgeblich als Sportler aber weitaus wirkungsvoller als Funktionär eingebracht und großen Anteil daran, dass die Kugel in Rodalben ins rollen kam.
 
Bereits ein Jahr nach Gründung in dem hauptsächlich von ihm der Integrationsprozeß weg vom gesellschaftlichen zum sportlichen Kegeln betrieben wurde nahm er die schwere Bürde als erster Vorsitzender auf seine Schultern. Zielstrebig wurde mit der Vorstandschaft auf dem was die Gründer schufen erfolgreich aufgebaut. In dieser Zeit haben die Rodalber Kegler viele Erfolge errungen. Aber nicht nur als Vereinsvorsitzender hat sich das keglerische Urgestein bewährt. Beim Club SKK Eintracht hatte er als Vorsitzender ebenfalls alles fest im Griff. Seit über 40 Jahren Mitglied der Turnerschaft Rodalben und in bei den Alte-Herren-Basketballern aktiv engagierte er sich trotz seines engen Zeitfensters auch im Turnrat und bekleidete zusätzlich im Kegelbezirk Südwestpfalz das Amt des Schatzmeisters.
So ist es und war es auch selbstverständlich, dass diese große Lebensleistung 31 Jahre als Funktionär im Ehrenamt bei seinem Rücktritt von den Ämtern im Jahr 1990 mit dem Ehrenvorsitz im Verein und der Ehrenmitgliedschaft in der "Eintracht" gewürdigt wurde. Nach wie vor aber ist der Jubilar präsent im Ältestenrat des Landesfachverbandes Rheinland-Pfalz eV. Kegeln.
Trotz seines hohen Alters ist der 85er noch geistig und körperlich fit. Kegel geht zwar nicht mehr aber regelmäßig mit Freunden auf dem Rodalber Felsenweg wandern im Plub saunieren und mit Frau Liesel schwimmen in der Therme in Bad Bergzabern sowie eine ausgeglichene familiäre Atmosphäre sind sein Jungbrunnen.